Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Bald da: Ein Buch vom Fan für Fans

VfL Wolfsburg Bald da: Ein Buch vom Fan für Fans

Gibt es 111 Gründe, den VfL Wolfsburg zu lieben? Natürlich gibt es die - bald sogar als Buch. Autor Lars Vollmering aus Mörse ist fast fertig, am 15. September soll es in den Läden liegen und eine Buchreihe ergänzen, die mittlerweile (fast) die ganze Fußball-Bundesliga umfasst.

Voriger Artikel
Der Kleine bei den Großen
Nächster Artikel
Pokal: VfL muss nach Darmstadt

Als Lenny Nero schreibt er zweimal die Woche sein Wolfsgeheul auf: Die Internet-Glosse von Lars Vollmering gibt es seit dieser Saison - jetzt schreibt er ein Buch.

Quelle: Mike Vogelsang

Vollmering (38) ist Wolfsburger mit Medien-Karriere. Abi am ASG, Studium in Düsseldorf, Jobs beim Fernsehen und in Zeitungsredaktionen, mittlerweile Chef vom Dienst in der „Punkt-12“-Redaktion bei RTL in Köln.

Nebenberuflich ist er VfL-Fan und seit dieser Saison vielen anderen Fans sehr gut bekannt. Denn er schreibt den beliebten Internetblog „Wolfsgeheul“ - allerdings unter dem Pseudonym Lenny Nero. Warum unter Pseudonym? „Man muss mich ja nicht gleich beim Googeln finden können.“ Und warum Lenny Nero? „Das ist eine Figur aus ,Strange Days‘, einem meiner absoluten Lieblingsfilme“. Und warum überhaupt ein VfL-Fanblog? „Um es all den Schalkern, Gladbachern, Kölnern undsoweiter zu zeigen, die bei mir im Büro Un- und Halbwahrheiten über den VfL verbreiten...“

Seine Internet-Glossen sind oft ein bisschen böse und immer sehr, sehr lustig. „Die ganze Saison gingen mir die Braunschweiger so auf den Sack wie ‘n Til-Schweiger-Film“, heißt es da etwa. Oder: „Wir haben uns selbst eingelullt wie mit ‘ner Best-of-Scheibe von Enrique Iglesias.“

Wann genau seine Leidenschaft für den VfL begann, weiß Vollmering („Ich bin eben Wolfsburger“) nicht mehr so genau, seine früheste Stadion-Erinnerung ist das legendäre Verlängerungs-4:5 im Pokal gegen Bremen 1987. Dem Klub blieb er seitdem so treu wie es ging. Rund die Hälfte aller Saisonspiele verfolgt er live im Stadion, die andere Hälfte bei Sky. Seine Frau „hasst Fußball“, wie er sagt, aber er hält das aus.

Jetzt also das Buch vom Fan für Fans. Wolfsburg hatte in der Reihe noch gefehlt, über einen gemeinsamen Bekannten kam der Kontakt zum Verlag zustande. Warum liebt man den VfL? „Weil bei uns die Hacke Gottes gespielt hat. Und weil wir in einer Baracke geboren wurden. Und weil uns Familie Ivanauskas mal kann.“ Und aus noch 108 weiteren Gründen. Mindestens.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel