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Autokorso für Pokalhelden

VfL Wolfsburg Autokorso für Pokalhelden

Was für ein unglaublicher Empfang für die Pokal-Helden! Unzählige Fans bejubelten die VfL-Stars gestern am Bahnhof, beim zweistündigen Autokorso durch die Innenstadt zum Rathaus säumten Tausende Wolfsburger die Straßen.

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Was für ein Empfang: Tausende Fans säumten gestern den Straßenrand und feierten ihre Pokalhelden.

Quelle: Photowerk (bas)

„Was für ein Wahnsinnsgefühl“, sagte VfL-Profi André Schürrle zur WAZ. Unschön: Unbekannte zündeten während des Korsos zwei Rauchbomben in der City.

Viel geschlafen hatten die VfL-Stars nicht, als sie gestern um 12.30 Uhr in Wolfsburg mit dem Sonderzug eintrafen. Der Bahnhof war kurzzeitig gesperrt, die Fans warteten hinter Absperrzäunen. Als dann Diego Benaglio mit dem Pokal aus dem Bahnhofsgebäude kam, gab es unbändigen Applaus, Fans sangen „Oh, wie ist das schön“ und „So sehen Sieger aus“, über den Willy-Brandt-Platz erschallte zudem in voller Lautstärke „We Are The Champions“.

Für die Sportler standen Golf-Modelle, Audi Cabrios sowie Edelkarossen wie Lamborghini, Bentley, Porsche und Bugatti Veyron bereit. Daniel Caligiuri und Vieirinha schnappten sich den grünen Lamborghini. „Der coolste Wagen für die coolsten Typen“, scherzte Caligiuri gut gelaunt. André Schürrle war begeistert von den Fans: „Dafür spielt man Fußball. Um in diese jubelnden Gesichter zu schauen.“ Stürmer Bas Dost, mit umgebundenen Fanschal auf dem Kopf, hatte gestern doppelten Grund zu Freude: Er hatte Geburtstag, Fans sangen die gesamte Zeit über Happy Birthday für ihn. „Unbeschreiblich ist das hier“, sagte er. Maxi Arnold sah es ähnlich: „Das ist ein überragendes Gefühl.“

Den Korso führte der Wagen von Manager Klaus Allofs, Kapitän Benaglio und VfL-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz an. Immer wieder musste Benaglio den Pokal in die Luft recken, während die Auto-Kolonne sich im Schritttempo einen Weg durch die Menschenmenge bahnte. Über zwei Stunden brauchte die Kolonne für die nicht mal zwei Kilometer lange Strecke, genauso lange gaben die VfL-Profis Autogramme, klatschten mit den Fans ab, machten Handy-Fotos und warfen Fanschals in die Menge.

Kevin De Bruyne strahlte neben Trainer Dieter Hecking: „Das ist der Wahnsinn!“

jes

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