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Auswärtssieg: VfL Wolfsburg schlägt HSV 1:0

VfL Wolfsburg Auswärtssieg: VfL Wolfsburg schlägt HSV 1:0

Der VfL Wolfsburg kann doch noch gewinnen. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie siegte der VfL Wolfsburg am Ende Dank einer Standardsituation gegen den Hamburger Sportverein mit 1:0. Torschütze war Luiz Gustavo, der nach einer Ecke die Kopfballverlängerung von Naldo im Tor unterbringen konnte.

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Die Wölfe schlagen den HSV auswärts mit 1:0.

Quelle: Von Peer Lasse KORFF / SID-IMAGES/PIXATHLON

Der Treffer von Luis Gustavo (73.) reichte dem VfL, um seinen Sinkflug nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in Serie zu stoppen. Trotz einer enttäuschenden Saison ohne Europacup-Qualifikation verteidigten die Wölfe immerhin ihren Status als Nummer eins im Norden.

Nach einer Reihe schwacher Auftritte in den Vorwochen hatte sich der VfL Wolfsburg im Trainingslager in Grassau auf das Duell im Volksparkstadion vorbereitet. Hecking setzte ein Zeichen und schickte anstelle des langjährigen Stammkeepers Diego Benaglio dessen Kontrahenten Koen Casteels auf den Rasen.

Die Anfangsviertelstunde gehörte dem HSV, der im Zentrum mit Lewis Holtby und Gojko Kacar bissiger wirkte. Der VfL verhielt sich zu passiv in seiner defensiven Grundausrichtung, kleinere Torchancen wie beim Kopfball von Michael Gregoritsch (12.) waren die Folge.

Wolfsburg, mit Youngster Paul Seguin im defensiven Mittelfeld neben Luis Gustavo, brachte offensiv zunächst gar nichts zustande. Erst nach einer knappen halben Stunde hatten sich die Gäste etwas eingegroovt. Gefährlich wurde es erstmals, als Max Kruse nach scharfer Hereingabe nur knapp am Ball vorbeirutschte (29.).

Insgesamt blieb es bis zum Halbzeitpfiff ein enttäuschendes Spiel für die Zuschauer. Nur noch Wolfsburgs Abwehrchef Naldo sorgte mit einem abgefälschten Freistoß für etwas Aufregung (44.). Kurz nach Wiederanpfiff forderte Weltmeister André Schürrle einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg) ließ korrekterweise weiterspielen.

Die Wölfe waren nun das aktivere Team, ohne mit letzter Entschlossenheit auf den Sieg zu drängen. HSV-Trainer Labbadia reagierte und brachte Ivica Olic. Der Publikumsliebling belebte die Offensive und führte sich sogleich mit einem gefährlichen Schuss ans Außennetz ein (67.).

Beim HSV gehörten Emir Spahic und Lewis Holtby zu den bemühten Akteuren. Beim VfL zeigten Gustavo und Naldo ordentliche Leistungen.

© 2016 SID

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