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Auswärtsschwäche: „Wir haben nichts vergessen“

VfL Wolfsburg Auswärtsschwäche: „Wir haben nichts vergessen“

Der VfL und die Auswärtsspiele - das passte in der Hinrunde gar nicht zusammen. Einzig in Darmstadt konnte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist gewinnen; in Köln, Ingolstadt und Augsburg gab‘s Remis. Das war‘s aber auch schon.

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Es wird Zeit, dass sich auswärts etwas dreht: In dieser Saison konnte der VfL in der Fremde erst sechs Punkte einfahren.

Quelle: Photowerk

In der Auswärtstabelle ist das Team von Trainer Dieter Hecking damit vorm Rückrunden-Start am Sonntag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt Vorletzter.

Auswärtsschwäche? „Das war nicht unser Thema“, flachste der VfL-Coach gestern bei der Spieltags-Pressekonferenz. Hecking wurmt diese miese Bilanz, aber er will das Thema vorm Auftakt ins neue Jahr bewusst nicht zu hoch hängen. Der Trainer meinte schmunzelnd: „Ich will nicht zu viel darüber diskutieren. Gewinnen wir am Sonntag in Frankfurt, ist das Thema schnell beendet.“ Und wenn nicht? „Dann gibt’s vorm nächsten Auswärtsspiel wieder die Frage nach unserer Auswärtsbilanz...“ Augenzwinkernd fügte er schließlich hinzu: „Wir haben nichts vergessen - trotz des Jahreswechsels.“

Nur vier Tore haben die Wolfsburger auf fremden Plätzen geschossen, 13 kassiert. Kleiner Trost: Stuttgart (20), Gladbach (18), Bremen (16), Dortmund, Köln, Hannover (alle 15) und Auftakt-Gegner Frankfurt (14) haben in der Ferne noch mehr Gegentreffer kassiert als die Wolfsburger.

„Ich weiß nicht, ob es auswärts jetzt besser läuft. Ich hoffe, dass es besser läuft - es muss auch besser laufen, wenn wir unseren Ansprüchen gerecht werden und am Ende einen Champions-League-Platz erreichen wollen“, fordert der 51-Jährige und fügt offen und ehrlich hinzu: „Die Statistik liest sich nicht gut für eine Mannschaft, die auch in der nächsten Saison wieder Champions League spielen möchte.“

Übrigens: Zum bisher letzten Mal musste der VfL in der Saison 2009/10 zum Rückrunden-Start auswärts ran. Damals war Armin Veh, jetzt Coach in Frankfurt, noch Trainer in Wolfsburg. In Stuttgart gab‘s seinerzeit ein 1:3, danach hatten die Wolfsburger - wie diesmal auch - ein Heimspiel gegen Köln. Der VfL verlor es mit 2:3 - und Veh musste gehen.

eh

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