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Auswärtsangst nervt Coach Hecking

VfL Wolfsburg Auswärtsangst nervt Coach Hecking

Der VfL will zu den Top-Teams der Fußball-Bundesliga gehören - aber eine Statistik passt ganz und gar nicht zu den Ansprüchen des Vizemeisters und Pokalsiegers: Er hat Auswärtsangst. Auf fremdem Platz ist keine Mannschaft schlechter.

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Zu Hause sind die Wolfsburger top, zuletzt gab‘s ein 2:0 in der Königsklasse gegen die PSV Eindhoven, doch in der Fremde hat kein Team in der Bundesliga weniger Punkte.

Quelle: Imago

Am Samstag (15.30 Uhr) bei Aufsteiger Darmstadt 98 müssen die Wolfsburger dringend ihre Auswärtsbilanz aufpolieren.

Das 2:0 am Mittwoch in der Champions League gegen den holländischen Meister Eindhoven war ein gutes Beispiel: Zu Hause ist der VfL fast nicht zu schlagen. Auch gegen Schalke (aktuell Dritter) und gegen die Bayern im Supercup gab‘s Siege. In der Fremde hingegen sieht‘s düster aus: zwei magere Pünktchen, 2:8 Tore - Letzter!

Auch Trainer Dieter Hecking nervt diese Bilanz. „Das ist etwas, was die Mannschaft noch lernen muss: immer mit der gleichen Überzeugung ins Spiel zu gehen. Dass sie gut ist, dass sie gewinnen will. Es darf keine Rolle spielen, ob wir zu Hause oder auswärts spielen“, fordert der 51-Jährige, der sein Team da in der Entwicklung sieht - besonders nach dem Abgang von Kevin De Bruyne zu Manchester City. „Kevin hatte diese Mentalität, die oft den Unterschied ausmacht“, erklärt Hecking. „Wir hoffen, dass der eine oder andere Spieler diesen Reifeprozess noch durchmacht.“

Am Samstag in Darmstadt hat der VfL die Chance, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen und die Auswärtsbilanz aufzupolieren. „Ob wir gegen Barcelona oder gegen Lupo/Martini spielen - die Mannschaft muss immer überzeugt sein, zu gewinnen“, sagt der Trainer. „Das ist es auch, was eine Spitzenmannschaft auszeichnet und den Unterschied zum FC Bayern ausmacht.“

tik/rau

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