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„Ausschließen können wir solche Aktionen niemals“

VfL Wolfsburg „Ausschließen können wir solche Aktionen niemals“

Der VfL arbeitet intern die Feuerwerks-Krawalle aus dem Derby bei Eintracht Braunschweig auf. Große Hoffnungen, die Täter bestrafen zu können, macht sich der Wolfsburger Fußball-Bundesligist dabei aber nicht. Und: Für die kommenden Auswärtsspiele könne eine Wiederholung solcher Aktionen nicht ausgeschlossen werden.

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Wolfsburger Fan-Ärger: Vor dem Anpfiff des Derbys in Braunschweig hatten VfL-Anhänger Raketen und Bengalos gezündet.

Mit Bengalos und Raketen hatten einige VfL-Fans die Bühne des Derbys für ihre „unsinnigen Aktionen“ (VfL-Manager Klaus Allofs) missbraucht. Eine ähnlich hohe Aufmerksamkeit haben die nächsten Auswärtsspiele der Wolfsburger auch. Die Nord-Duelle in Bremen und Hamburg finden ebenso abends statt wie die beiden Spiele in Dortmund (Bundesliga und Pokal). Ist da wieder mit Krawall aus dem Gästeblock zu rechnen? „Ich hoffe, dass die Besonderheit des Derbys der Anlass war. Aber ausschließen können wir solche Aktionen niemals. Wir können nur an die Fans appellieren, vernünftig zu sein“, sagt der VfL-Fanbeauftragte Holger Ballwanz. „Etwas, das man liebt, fügt man keinen Schaden zu. Das ist in dem Fall der Verein, der hohe Strafen zahlen muss.“

Strafen, die an die Täter weitergegeben werden. „Wenn wir wissen, wer verantwortlich ist, dann ist es üblich, dass sie Sanktionen bekommen“, so Ballwanz, der die Ereignisse von Braunschweig mit seinen Kollegen aufarbeitet: „Wir werden das nicht unter den Teppich kehren. Wir führen Gespräche - vor allem mit den Führungsköpfen der mutmaßlichen Tätergruppen.“ Doch auf Verdacht bestrafen kann der VfL nicht. „Wen will man jetzt zur Rechenschaft ziehen?“, fragt Ballwanz. Die Ermittlungen der Polizei laufen allerdings weiterhin.

rs

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