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Ausgerechnet jetzt: Poker um Didavi startet

VfL Wolfsburg Ausgerechnet jetzt: Poker um Didavi startet

Das dürfte den Stuttgartern gar nicht gefallen... Ausgerechnet vorm Duell in der Fußball-Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr) beim VfB verhandelte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs mit Spielerberater Karlheinz Förster - es ging um Stuttgarts Kreativmann Daniel Didavi.

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Am Samstag gegen den VfL – aber bald auf der anderen Seite? Stuttgarts Daniel Didavi (r.), dessen Berater Karlheinz Förster am Donnerstag in Wolfsburg war.

Quelle: Imago

Schon im vergangenen Sommer hatte der VfL den 25-Jährigen auf dem Zettel. Doch die Schwaben ließen ihn nicht ziehen. Allerdings: Damals war schon klar, dass der Pokalsieger hartnäckig bleibt, weil Trainer Dieter Hecking den gebürtigen Nürtinger aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Nürnberg schätzt und ihn unbedingt haben möchte. Denn Didavi verkörpert das, was Hecking gern im Kader hat - er kann im offensiven Mittelfeld fast alle Positionen spielen.

Allerdings: Ein Wechsel im Winter ist so gut wie ausgeschlossen. Der VfB benötigt seinen Topskorer (fünf Tore, vier Vorlagen) im Kampf um den Klassenerhalt. Im Sommer läuft Didavis Vertrag jedoch aus, der 25-Jährige, der auch bei Bayer Leverkusen auf der Liste steht, hat für seine Zukunftsplanung freie Auswahl.

Priorität hat für Didavi jedoch erst mal der Klassenerhalt mit dem VfB. Gegen den VfL dürfte der Spielmacher wieder erste Wahl sein, nachdem er zuletzt wegen Problemen mit der Hüftmuskulatur hatte aussetzen müssen. „Ich hoffe, dass er am Samstag eine Option ist“, sagt VfB-Interimstrainer Jürgen Kramny, der das Team Ende November von Alexander Zorniger übernommen hatte. Seitdem gab’s in der Liga ein 1:4 in Dortmund und zwei Remis.

Immerhin: Im Pokal sind die Schwaben nach dem 3:2 nach Verlängerung am Mittwoch gegen Eintracht Braunschweig weiter. Allerdings war‘s glücklich, überzeugen konnte der VfB gegen den Zweitligisten nicht - und bald verliert er mit Didavi vielleicht auch seinen besten Spieler...

eh/tik

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