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Ausgerechnet er, ausgerechnet hier

VfL Wolfsburg Ausgerechnet er, ausgerechnet hier

Ausgerechnet er, ausgerechnet hier! Acht Jahre hatte Daniel Caligiuri beim SC Freiburg gespielt. Am Samstag schoss ihn der VfL-Außenstürmer mit seinem ersten Doppelpack ab. Nach 244 Tagen ohne Tor setzte er damit auch ein dickes Zeichen im Konkurrenzkampf des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Noch mal Maßarbeit! Statt draufzuknallen, setzt Daniel Caligiuri (l.) den Ball aus 14 Metern präzise neben den rechten Pfosten. Torwart Roman Bürki ist chancenlos.

Quelle: Sky

In den vergangenen vier Pflichtspielen stand Caligiuri nicht in der Startelf. In dieser Saison hatte er ohnehin nur drei von elf möglichen Partien von Beginn an bestritten. Dass er bei seinem Ex-Klub Freiburg wieder randurfte, kam überraschend - aber Trainer Dieter Hecking hatte das richtige Näschen. „Vielleicht klappt es nicht immer so, wenn man sich für einen Spieler entscheidet. Aber Calli hatte sich das Spiel verdient. Er hat überragend gut trainiert“, so der Coach.

Was in den Übungseinheiten oft gut klappt (Hecking: „Da geht er teilweise spielend an seinen Gegnern vorbei“) hat der Außenstürmer endlich auch wieder in der Bundesliga umgesetzt. Sein bis dahin einziger VfL-Treffer (beim 2:1 in Berlin) war immerhin schon acht Monate her.

Wolfsburgs Josuha Guilavogui (l.), Ivan Perisic (2.v.l.), Ricardo Rodriguez (M.), Daniel Caligiuri (2.v.r.) und Ivica Olic bejubeln das 1:0.

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„Schön, dass der Knoten bei mir geplatzt ist“, freut sich Caligiuri, der sich „einige Gedanken“, aber keine Sorgen gemacht habe: „Probleme hatte ich in der Anfangszeit nach meinem Wechsel. Jetzt komme ich jeden Tag mit breiter Brust ins Training“, schildert der Außenstürmer, der jetzt „natürlich immer“ von Beginn an spielen möchte.

Die Konkurrenz in der offensiven Dreierreihe ist mit Kevin De Bruyne, Ivan Perisic, Maxi Arnold, Aaron Hunt und Vieirinha groß. Tore sind da gute Argumente. „Man darf seine Situation nicht vergessen. In Freiburg war er immer eine feste Größe, bei uns ist er mal in der Mannschaft, mal ist er draußen. Da helfen diese Treffer, um Anerkennung zu bekommen“, weiß VfL-Manager Klaus Allofs.

rs

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