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Ausgerechnet Rodriguez patzt

VfL Wolfsburg Ausgerechnet Rodriguez patzt

So schnell kann‘s gehen: Am Sonntag beim 4:1 gegen Leverkusen war Ricardo Rodriguez mit zwei Toren und einer Vorlage noch der gefeierte Held beim VfL gewesen. Beim 0:1 gestern bei Hertha BSC war der Schweizer der große Pechvogel - und gab sich hinterher selbstkritisch.

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Selbstkritisch: VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez.

Quelle: cp24

Es war die spielentscheidende Szene nach gut einer halben Stunde: Rodriguez geht am eigenen Strafraum ins Dribbling, verliert den Ball leichtsinnig an Marcel Ndjeng, Flanke - und das Tor. „Es war ein Fehler von mir, ich nehme den Treffer auf meine Kappe“, sagte der geknickte Linksverteidiger. Die Szene hat er selbst so gesehen: „Ich wollte den Ball eigentlich spielen, hab‘ aber niemanden gesehen. Und dann hatte er schon den Zweikampf gewonnen und ist in die Tiefe gegangen.“

In der Vorwoche, nach dem bitteren 1:4 in der Europa League in Everton, hatte schon der Belgier Kevin De Bruyne die Patzer in der Abwehr offen kritisiert - und gestern legte Naldo nach. Der Abwehrchef zum Gegentor: „Es war wieder ein leichter Fehler, es ist immer das Gleiche.“ Kritik gab‘s auch von Klaus Allofs. Der Manager erklärte: „Wir haben von Beginn an nicht druckvoll gespielt. Das Schlimmste, was uns passieren konnte, war, so einen Fehler zu machen und den Gegner zum Gegentor einzuladen.“

Nach dem 0:1 hatte der VfL allerdings noch genug Zeit, um das Spiel zu drehen. Doch dafür passierte vor dem Berliner Tor zu wenig. „Wir hatten ja auch unsere Chancen, wir müssen sie nur nutzen“, sagte Rodriguez. „Uns hat die Klarheit im Spiel nach vorn gefehlt“, ergänzte Allofs. Damit endete übrigens eine beeindruckende Serie der Wolfsburger: In 30 Bundesliga-Partien in Folge hatte der VfL immer mindestens einmal getroffen - bis gestern...

eh/apa

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