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Aus der Not macht der VfL bei Hertha einen Punkt

VfL Wolfsburg Aus der Not macht der VfL bei Hertha einen Punkt

Die Antwort auf die spannendste Frage im Wolfsburger Personalpuzzle hieß am Samstag Marcel Schäfer - und ausgerechnet der „ewige Schäfer“ war es, der das VfL-Tor im Spiel bei Hertha BSC erzielte. Weil danach Salomon Kalou für den Berliner Fußball-Bundesligisten noch ausglich, hieß es am Ende 1:1 (0:0).

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Nur keine Angst: Maxi Arnold (M.) und Co. kamen zu einem 1:1 bei Hertha (h. Per Skjelbred, v. Alexander Baumjohann).

Quelle: Imago

Ein leistungsgerechtes Unentschieden, das allerdings unzufriedene Wolfsburger zurückließ.

Insgesamt neun VfLer waren am Samstag nicht einsatzbereit, die Personalnot war groß wie nie. Die Lösung von Trainer Dieter Hecking: Er stellte den etatmäßigen Linksverteidiger Schäfer als Linksaußen auf - und die „Notlösung“ in der Offensive schoss nicht nur das Tor, sondern hätte per Kopf fast auch noch für den Sieg gesorgt.

„Es gab verschiedene Überlegungen, wie wir auf unsere angespannte Personalsituation reagieren“, so Hecking nach dem Spiel. Denkbar waren beispielsweise auch das Startelf-Debüt von Neuzugang Bruno Henrique oder der Einsatz eines Manndeckers im Mittelfeld. Aber der Trainer entschied sich für den 31-jährigen Schäfer - den dienstältesten VfLer in seinem Kader. „Gerade in dieser Phase der Saison, in der wir wieder stabiler werden und wieder so arbeiten wie ich mir das vorstelle, war es der richtige Schachzug, Marcel in die Mannschaft zu nehmen - weil er ein Mannschaftsspieler ist“, erklärte Hecking.

Und so machte der VfL aus der Personalnot nicht nur einer Punkt, sondern der Trainer nutzte den Engpass auch noch gleich für ein Signal: Seht her, wer verstanden hat, worum es im Mannschaftssport geht, der hat bessere Einsatzchancen.

Zu viele Egoismen - aus Sicht von Hecking und Manager Klaus Allofs war das in den vergangenen Monaten eines der großen VfL-Probleme, die für das Abrutschen in der Tabelle mitverantwortlich sind. Und auch darum war der Punkt in Berlin eigentlich zu wenig - denn Wolfsburg verpasste die Chance, der Hertha auf die Pelle zu rücken. „Wenn man die Endphase betrachtet, muss man das 2:1 machen“, analysierte darum Manager Allofs treffend, „denn mit einem Dreier wären wir mittendrin gewesen - jetzt sind wir in der Beobachterrolle.“

Aber: Das 1:1 macht zwar nicht zufrieden, ist jedoch nach den Siegen gegen Ingolstadt und in Gent ein weiterer Beleg dafür, dass der VfL seine Krise überwunden hat. Allofs: „Das war eine positive Woche.“

apa

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VfL Wolfsburg
Raus mit der Freude: VfL-Routinier Marcel Schäfer nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in Berlin.

Eine Flanke von rechts, eine kurze Annahme - und dann hinein ins Glück: Marcel Schäfer konnte es gar nicht so recht glauben, was ihm da am Samstag beim 1:1 bei Hertha BSC gelungen war. Der Routinier des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sorgte mit einem fulminanten Schuss für die zwischenzeitliche Führung.

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