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Aus 99,9 Prozent wurden 74 + X Millionen

Das VfL-Jahr 2015 Aus 99,9 Prozent wurden 74 + X Millionen

Noch Ende Juli hatte VfL-Manager Klaus Allofs erklärt: „Kevin De Bruyne bleibt zu 99,9 Prozent.“ Doch einen Monat später war der Super-Belgier weg - und der Wechsel des Jahres machte den Wolfsburger Bundesligisten um 74 Millionen Euro plus Bonuszahlungen reicher.

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Von den Grün-Weißen zu den Hellblauen: Kevin De Bruyne.

Quelle: Imago

Schon im Januar 2015 hatte der englische Scheich-Klub Manchester City versucht, De Bruyne auf die Insel zu locken. Allofs blockte ab. Doch als die Engländer in der Sommerpause einen zweiten Anlauf unternahmen, bröckelte der Widerstand von Woche zu Woche. Und als sie kurz vor Ende der Transferperiode bereit waren, 74 Millionen auf den Tisch zu legen, war der Weg frei. „Für mich war es utopisch, dass ein Klub unsere Forderungen tatsächlich erfüllt“, sagte VfL-Trainer Dieter Hecking.

Er wurde eines Besseren belehrt. Am letzten Tag des Transferfensters ging der Deal über die Bühne. „Das Beste ist, dass Wolfsburg so viel Geld für mich bekommt. Das ist doch eine tolle Geschichte“, erklärte De Bruyne kurz nach seiner Unterschrift in Manchester. Am 12. September machte der 24-Jährige sein erstes Spiel für City, wurde beim 1:0 bei Crystal Palace eingewechselt.

Lange dauerte es nicht, bis der werdende Vater (Freundin Michele ist schwanger) auch in England den Durchbruch schaffte. In 22 Partien seitdem erzielte der Belgier neun Tore und bereitete neun weitere vor. Coach Manuel Pellegrini bezeichnete ihn als den „perfekten Transfer“. Längst haben ihnen auch die City-Fans ins Herz geschlossen. Einen Spitznamen hat De Bruyne auch bereits: Die Daily Mail taufte ihn „die rothaarige Perle“…

tik

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