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Auf der Jagd nach dem zweiten Doppel-Dreier

VfL Wolfsburg Auf der Jagd nach dem zweiten Doppel-Dreier

Wolfsburg. Das Ziel des VfL beim ersten Heimspiel der Fußball-Bundesliga-Saison ist klar. „Wir wollen gewinnen, wollen sechs Punkte aus den ersten zwei Spielen“, sagt Dieter Hecking. Was der VfL-Trainer vermutlich nicht weiß: Klappt das heute (15.30 Uhr) in der VW-Arena gegen den 1. FC Köln tatsächlich, dann feiert Wolfsburg ein ziemlich ungewohntes Start-Gefühl.

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Wolfsburg will wieder jubeln: Lediglich einmal gelangen dem VfL in seiner Bundesliga-Geschichte zwei Siege zum Auftakt. 2009 steuerte Edin Dzeko ein Tor zum 3:1-Erfolg gegen Köln bei (kl. Bild).

Quelle: imago sportfotodienst

Denn zwei Siege in den ersten beiden Spielen, das gab es in der 20-jährigen Bundesliga-Geschichte des VfL erst einmal! 2009 war, in der Saison nach der Meisterschaft. Gutes Omen: Auch damals hieß der Gegner im zweiten Spiel Köln...

Edin Dzeko, Obafemi Martins und ein Eigentor von Pierre Womé sorgten damals für einen Wolfsburger 3:1-Sieg in Müngersdorf; punkt- und torgleich mit Schalke war der VfL sogar Tabellenführer. Gelingt der Doppel-Dreier heute zum zweiten Mal? Hecking: „Das wäre gut - und dann gucken wir weiter.“

Besonders spannend: Wie gut hat das VfL-Team nach den Siegen in Frankfurt (Pokal) und Augsburg (Liga) schon zusammengefunden? Hecking: „Wir haben eine Mannschaft, die immer mehr zusammenwächst. Wir sehen zwar noch Entwicklungsbedarf, aber im Moment machen die Jungs auf mich einen sehr guten Eindruck.“

Im Sturm wird Mario Gomez den nach Lissabon abgewanderten Bas Dost ersetzen, ansonsten wird Hecking an der Startelf wohl nichts ändern - hinten dürfte neben Jeffrey Bruma erneut Robin Knoche auflaufen, Neuzugang Philipp Wollscheid gehört noch nicht zum Kader für das Spiel.

Gegner Köln hat das Zeug, den VfL tatsächlich vor eine echte Bewährungsprobe zu stellen. Die in der Vorsaison noch schwächelnde Offensive (nur Ingolstadt und Frankfurt erzielten weniger Tore) sei jetzt deutlich besser, betont Hecking, das gesamte Kölner Spiel „verstärkt auf die Offensive ausgerichtet - mit viel Tempo nach vorne und einer eingespielten Mannschaft“. So könnten es die Geißböcke nicht nur dem VfL, sondern allen Teams der Liga schwermachen - „und sie können die Überraschungsmannschaft dieser Saison werden“.

Aus Wolfsburger Sicht wäre es zwar nicht überraschend, aber historisch bemerkenswert, wenn der Sechs-Punkte-Start gelingen würde. Eine Garantie für eine gute Saison wäre das nicht: Als vor sieben Jahren der Doppel-Dreier mit dem Sieg in Köln gelungen war, verflog die Euphorie schnell - und der VfL wurde am Saisonende als amtierender Meister nur Achter. Hecking: „Fußball ist eben schnelllebig - am besten denkt man wirklich nur von Spieltag zu Spieltag.“

von Andreas Pahlmann

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