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Audi wünscht sich den Sieg gegen VW

VfL Wolfsburg Audi wünscht sich den Sieg gegen VW

„Konzernduell“, zweiter Teil: Nachdem VW-Klub VfL in der Bundesliga gegen die von Seat gesponserte Eintracht Braunschweig verloren hat, geht‘s heute (19 Uhr)im DFB-Pokal gegen Audi-Verein FC Ingolstadt.

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Kein VW-Logo auf der Brust: Der VfL tritt heute wieder mit dem „A-Chance-To-Play“-Emblem an.

Für VfL-Manager Klaus Allofs bringt dieses Konzernduell allerdings kaum Würze ins Spiel, zumal „es da wenig Verbindungen zwischen den Vereinen gibt.“ Im VW-Konzern könne das allerdings anders aussehen. „Unsere Führungsetage ist da vielleicht ein bisschen sensibler“, meint Allofs. „Die, die mehr mit VW verbunden sind, werden hoffen, dass in diesem Spiel nichts passiert. Und die, die eher zur anderen Marke gehören, wünschen sich den Sieg für ihr Team.“

Für die Ingolstädter hat das Konzernduell derweil eine etwas größere Bedeutung. „Für unseren Sponsor ist das ein Highlight, gegen den Mutterkonzern anzutreten. Ich habe in den Zwischentönen gehört, wie schön es für sie wäre, wenn wir gewinnen würden“, verrät FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl - und fügt augenzwinkernd an: „Man braucht ja in der Wirtschaft immer Argumente. Da gäbe es nichts Schöneres, als wenn man dieses Spiel gewinnt.“

Wie schon gegen Braunschweig tritt der VfL auch heute nicht mit VW auf der Brust an. Auf den Trikots - diesmal auch bei Gegner Ingolstadt - prangt das Logo der Hilfsorganisation „A Chance To Play“. Ein augenscheinliches Duell zwischen VW und Audi möchte man im Konzern bei aller Rivalität dann eben doch nicht.

rs/apa

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