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Arnold: „Wir hätten uns belohnen müssen“

VfL Wolfsburg Arnold: „Wir hätten uns belohnen müssen“

„Geht raus und versucht alles“: Das hatte Trainer Dieter Hecking seinen VfL-Profis mit auf den Weg gegeben. Und das taten sie über weite Strecken des Spiels auch – doch fürs Wunder von Neapel hat‘s nicht gereicht. Nach dem 1:4 im Hinspiel und dem 2:2 gestern ist für den Fußball-Bundesligisten im Viertelfinale der Europa League Endstation.

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Raus mit ein bisschen Applaus: Der VfL holte in Neapel ein 0:2 auf, bedankt sich nach Abpfiff bei den mitgereisten Fans.

Dass es sehr, sehr schwer werden würde, den Rückstand wettzumachen, war allen bewusst gewesen. Doch in der ersten Hälfte schienen die Wolfsburger daran zu glauben, ließen die Hausherren alt aussehen. Das gefiel auch Klaus Allofs. Der VfL-Manager war voll des Lobes: „Viel besser kann man einen Gastgeber nicht unter Kontrolle halten. Die Spieler haben das, was wir uns vorgenommen hatten, zu 100 Prozent umgesetzt.“

Allein die Tore fehlten. Dafür traf Neapel direkt nach der Pause aus dem Nichts – und mit dem 0:2 war die Sache praktisch erledigt. „Da hatten wir wieder ein paar Minuten, wo wir alte Fehler gemacht haben“, ärgerte sich Allofs. „Wir haben Neapel ein bisschen ins Spiel kommen lassen“, sagte auch Kapitän Diego Benaglio. Doch immerhin gelang den Wolfsburgern noch der verdiente Ausgleich. „Die Mannschaft hat eine unglaubliche Moral bewiesen“, lobte Allofs. Und das ohne die verletzten Stammkräfte Kevin De Bruyne, André Schürrle und Vieirinha! „Das zeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben“, so der Manager.

Doch obwohl ein Weiterkommen ein Wunder gewesen wäre, „ist die Enttäuschung jetzt groß“, erklärte Benaglio. Rechtsverteidiger Christian Träsch: „Wir sind auf das schnelle Tor gegangen – und die Möglichkeiten waren ja da.“ So sah es auch Maxi Arnold: „In der ersten Halbzeit hätten wir uns belohnen müssen.“ Doch so wurde es nichts mit dem Wunder von Neapel.

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VfL Wolfsburg
Respektable Leistung: Trotz der Hinspielpleite hängten sich Nicklas Bendtner (r.) und der VfL gestern in Neapel (l. Raul Albiol) richtig rein.

Wie erwartet: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist im Viertelfinale der Europa League ausgeschieden. Nach dem 1:4 im Hinspiel  war die Ausgangslage fürs Rückspiel beim SSC Neapel aussichtslos gewesen. Der VfL verkaufte sich beim 2:2 (0:0) vor 25.000 Zuschauern ordentlich. Timm Klose und Ivan Perisic trafen.

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