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Arnold: Nach dem Jubel gibt‘s Frust

VfL Wolfsburg Arnold: Nach dem Jubel gibt‘s Frust

Beim Start in München hatte Maxi Arnold zunächst zuschauen müssen, aber beim ersten Heimspiel in der neuen Fußball-Bundesliga-Saison durfte Wolfsburgs Top-Talent wieder von Beginn an ran. Der VfL-Mittelfeldspieler war beim zwischenzeitlichen 2:1 prompt zur Stelle - aber glücklich war er hinterher nicht.

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Da konnte er noch jubeln: VfL-Talent Maxi Arnold (l.) erzielte die zwischenzeitliche Wolfsburger Führung, aber hinterher war er genauso gefrustet wie Kevin De Bruyne.

Arnold (gab die meisten Torschüsse ab) wirbelte auf der rechten Seite, auf seiner alten Position im Zentrum spielte Kevin De Bruyne, der Arnold den Ball zu seinem ersten Saisontor aufgelegt hatte. „Ich kann mich gar nicht freuen, weil ich mit Schuld am 2:2 war. Da bringt mein Tor auch nicht mehr viel“, sagte Arnold, der unmittelbar nach seinem Treffer von seinen Kollegen nur schwer eingefangen werden konnte. Der Torschütze rannte Richtung Tribüne. Da saßen seine Freundin und seine Eltern: „Denen habe ich das Tor gewidmet.“

De Bruyne jubelte mit ihm - aber mit angelegtem Arm. Der Belgier hatte schon in der ersten Halbzeit „einen Schlag auf den Arm bekommen“, schilderte der Nationalspieler. „Dabei wurde ein Nerv getroffen, deswegen konnte ich den Arm nicht mehr durchstrecken.“ Trainer Dieter Hecking sprach von einer starken Prellung, zum Nationalteam konnte De Bruyne aber gestern dennoch reisen.

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg spielt gegen Eintracht Frankfurt 2:2.

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Obwohl Arnold und er ein gutes Spiel abgeliefert hatten, gab‘s hinterher Frust. „Bei uns ist noch ein bisschen Sand im Getriebe“, sagte Arnold über den VfL-Start (zwei Spiele, nur ein Punkt). „Aber wir müssen jetzt nicht den Teufel an die Wand malen“, fügte er hinzu. Deutlicher wurde wegen des schwachen Starts De Bruyne. „Wir hätten schon vier oder sechs Punkte haben können, aber wir haben nur einen“, ärgerte sich der VfL-Profi. „Das nächste Spiel müssen wir gewinnen.“

eh/rs

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