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Arnold: „Das ist auch ein überwältigendes Gefühl“

VfL Wolfsburg Arnold: „Das ist auch ein überwältigendes Gefühl“

Mit seinen 19 Jahren ist Maxi Arnold ein Bundesliga-Frischling, der schon einiges erlebt hat: Tore, Jubel, Platzverweis. Am Samstag erlebte er etwas Neues: Beim 2:1 in Frankfurt schoss der Youngster sein erstes Siegtor für den VfL Wolfsburg.

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Siegtor: Maxi Arnold (r.) ist seinem Aufpasser Sebastian Rode entwischt und lässt nach der Ochs-Hereingabe Eintracht-Tor Kevin Trapp keine Chance.

Quelle: Sky/Imago 14929779

„Das ist auch ein überwältigendes Gefühl, genau wie bei den anderen Toren“, meinte Arnold, als er nach dem Abpfiff den für ihn jetzt schon üblichen Interview-Marathon mit sichtbarem Spaß absolvierte. „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit diesem Tor helfen konnte.“

Schnell hatte er reagiert, als Patrick Ochs den Ball in der 82. Minute mit einer Mischung aus Pass und Schuss in die Mitte brachte. „Das Tor bestand zu 95 Prozent aus der Angst, dass er den Ball auf die Tribüne haut“, meinte Arnold grinsend. Und die anderen fünf Prozent? „Die waren dafür ausschlaggebend, dass der Ball zu mir kommt...“

Der VfL Wolfsburg spielt in Frankfurt: Vor dem Anpfiff testet ein Mann das Netz im Tor.

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Mit dem Tor rettete Arnold für sich ein Spiel, in dem es lange nicht so lief wie gewünscht. „Er war nicht so gut“, kritisierte auch Trainer Dieter Hecking und traf damit bei seinem Schützling auf geballte Einsicht. „Ich hatte mehr erwartet von mir selbst, auch, dass ich mehr schieße“, so Arnold. „Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt: Was ist denn heute mit dir los? Aber ich kann auch nicht jedes Spiel alles machen, ich brauche meine Mitspieler.“

Und seine Mitspieler brauchen seine Tore: Sechs sind es jetzt insgesamt in der Liga, aufgeteilt in zwei Dreier-Pakete in jeweils aufeinanderfolgenden Spielen; das erste Mal im April, das zweite Mal jetzt, ein halbes Jahr später. Ist nun wieder für ein halbes Jahr Schluss? Arnold grinsend: „Ich hoffe nicht.“

apa

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