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Arena ausverkauft, aber nicht voll

VfL Wolfsburg Arena ausverkauft, aber nicht voll

Erst beim VfL-Heimspiel gegen Schalke war es wieder vorgekommen. Die VW-Arena war mit 30.000 Zuschauern zwar ausverkauft, aber dennoch waren viele Plätze frei. Der Grund: Viele Fans kamen trotz Dauerkarte mal wieder nicht. Der Fußball-Bundesligist sieht darin ein Problem - und kämpft jetzt dagegen an.

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Sie werden immer erfolgreicher: Die VfL-Profis gewannen in der vergangenen Saison den Pokal und in der neuen Runde den Supercup. Und trotzdem bleiben viele Fans oft weg.

Quelle: Imago

Das VfL-Problem: Knapp 29 Prozent der Dauerkarteninhaber im Stehplatzbereich waren etwa beim 3:0 gegen Königsblau nicht im Stadion. Vergleichbare Situationen gäbe es auch im Sitzplatzbereich, räumt Thomas Röttgermann ein. Der Geschäftsführer: „Wir haben die preiswerteste Dauerkarte im Stehplatzbereich der Liga und auch der teuerste Sitzplatzbereich bei uns ist der günstigste in der Liga. Das verleitet dazu, eine Dauerkarte zu kaufen, obwohl man nur drei oder vier Spiele sehen möchte. Dagegen wollen wir etwas tun.“

Die VfL-Maßnahme: Wer als Dauerkarten-Inhaber in dieser Saison nicht mindestens ein Drittel der Spiele besucht, bei dem wird der VfL demnächst nachfragen, warum das so ist. Röttgermann: „Im Ernstfall wird‘s für die neue Saison keine Dauerkarte mehr geben.“ Denn: „Wir haben Leute im Stadion, die gar keine Dauerkarte nutzen wollen und müssen Leute draußen lassen, die Dauerkarten haben wollen, aber keine bekommen können.“ Der Grund: Der VfL verkauft nur 21.500 Dauerkarten, weil jeder Besitzer auch ein Vorkaufsrecht für die Champions League haben soll, in der die Zahl der verfügbaren Plätze reduziert ist.

Das VfL-Angebot: Wer nicht kommen kann, soll sein Ticket in der VfL-Tauschbörse einstellen. Der Geschäftsführer: „Auch wenn die Karten nicht weggehen, zählt das als Spiel-Besuch.“ Er betonte zudem: „Wir sind bei der ganzen Sache nicht auf Bestrafung aus, sondern wir möchten immer ein volles Stadion haben.“ Mit den Fans habe man bereits über die Maßnahmen gesprochen und dabei „positive Rückmeldungen“ erhalten.

eh

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