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Appell an die VfL-Stars: Stellt eure Egos zurück!

VfL Wolfsburg Appell an die VfL-Stars: Stellt eure Egos zurück!

Ein 4-1-4-1-System mit Maxi Arnold und Kevin De Bruyne gemeinsam in der Mitte? Die Frage, gerichtet an Dieter Hecking, galt eigentlich der taktischen Ausrichtung fürs Spiel morgen gegen Augsburg. Die Antwort, die der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gestern gab, ging aber viel tiefer und geriet zur Mahnung an die Spieler: Stellt eure Egos zurück!

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Nicht nur eine Systemfrage: Der VfL (M. Olic) braucht gegen Augsburg (l. Baier, r. Callsen-Bracker) Geschlossenheit.

Quelle: Imago 14825488

Arnold und De Bruyne spielen beide lieber zentral. Hecking dazu: „Es geht nicht um Wohlfühl-Oasen! Es geht darum, was für die Mannschaft am besten ist! Jeder Spieler muss verinnerlichen, dass die Mannschaft nur funktioniert, wenn jeder alles gibt!“ Ein Appell, der sich nicht gegen Arnold und De Bruyne richtete, sondern bewusst allgemein formuliert war.

Denn es geht darum, ein mögliches Ego-Problem schon im Ansatz zu bekämpfen. In die selbe Richtung ging, was Hecking und Manager Klaus Allofs den Spielern auch bei der Mannschaftssitzung am Dienstag (WAZ berichtete) vermittelt hatten. Pokalfinale, Europa - diesen Zielen müsse alles andere untergeordnet werden. Öffentliche Aussagen von etwa Bas Dost („Wenn ein neuer Stürmer kommt, weiß ich nicht, wie wichtig ich noch bin“) oder Ivica Olic („Gegen Bayern habe ich nichts gegen die Bank“) kamen nicht gut an, auch das wurde intern schon angesprochen. Ego-Gefahr - Hecking und Allofs steuern jetzt dagegen.

Sich dem großen Ganzen verpflichten - das haben die VfL-Verantwortlichen nicht zum ersten Mal eingefordert. Haben es die Spieler nun endlich verstanden? „Es gibt Tage, da haben es alle verstanden, dann aber haben sie es morgen auch mal wieder vergessen“, schätzt Allofs ein. „Aber wir arbeiten daran, dass das Verstehen ein Dauerzustand wird.“

rs/apa

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