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Angst? Hecking hat Spaß an den Bayern...

VfL Wolfsburg Angst? Hecking hat Spaß an den Bayern...

Der FC Bayern hat die vielleicht beste Fußball-Mannschaft der Welt. Wer beim Triple-Sieger antreten muss, darf ruhig Angst haben – das gilt vor allem für den VfL, der dort noch nie gewann. Und das gilt vor allem für die OktoberfestZeit, zu der der FCB so gut wie nie verliert. Von Angst ist bei Dieter Hecking vor dem Spiel morgen (15.30 Uhr) in München aber nichts zu spüren. Der Trainer des Wolfsburger Bundesligisten hat Spaß an den Bayern!

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Spaß muss sein: Dieter Hecking outete sich als Fan bayerischer Lebensart – sein Trachten-Outfit ist aber dennoch nur eine Fotomontage.

„Wir dürfen uns an diesem Spiel begeistern!“, sagt Hecking.Schon die Allianz-Arena sei „ein beeindruckendes Stadion. Wenn das rot erleuchtet ist – das macht was her!“ Und auf die schicken großen Kabinen, die viele Gästespieler beeindrucken, freut er sich auch: „Ich weiß, da steht eine Torwand, die malträtiere ich immer vorm Spiel, mir macht das immer riesig Spaß.“

Zusammen mit Manager Klaus Allofs sah Hecking das Pokal-4:1 der Bayern gegen Hannover. Seine Vorfreude aufs VfL-Spiel wurde dadurch noch gesteigert: „Wir haben da drei Trachtenkapellen auf dem Platz gesehen, die das bayerische Brauchtum pflegen – das ist richtig gut.“ Und die neuen Trachtentrikots mit Kragenhemd und Lederhosen-Optik findet Hecking „super“, wer diese Idee gehabt habe, der „gehört geadelt.“

Gegen Hannover war‘s fast eine Bayern-B-Elf, für Hecking ist damit klar: „Der Respekt vor uns ist da, sonst würden sie gegen uns rotieren – und nicht im Pokal.“ Gegen 96 wurden Top-Stars wie Ribéry und Alaba nur eingewechselt. Hecking: „Wenn da Robben, Ribéry und Alaba vor der Hannover-Bank vorbeilaufen, so nach dem Motto ,So, wir kommen gleich‘, dann macht das schon Eindruck – und genau das darf nicht passieren, dass wir uns beeindrucken lassen.“

Egal, wie es ausgeht, aufs Oktoberfest geht‘s nach dem Spiel nicht. „Wir werden ganz normal nach Hause fliegen – hoffentlich mit einem Grinsen, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben!“

apa

...aber der VfL will nicht nur zum Spaß anreisen

Dieter Hecking hat Freude am Spiel morgen bei den Bayern (siehe oben) – aber er will natürlich nicht nur zum Spaß nach München reisen. „Der Gegner“, so der Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, „hat die höchste Qualität, die die Liga zu bieten hat – und es macht immer Spaß, sich mit den Besten zu messen.“

Hecking weiß: „Jeder Trainer wird vor dem Gastspiel in München eine Aussage machen, nach der man da doch erfolgreich Fußball spielen kann.“ Die meisten Hoffnungen erfüllen sich nicht – den „Mix finden aus gutem Verteidigen und Spiel nach vorn“, wie es Hecking fordert, ist auch keine ganz neue Idee.

Neu wird dagegen die VfL-Startelf sein: Im Vergleich zum letzten Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim spielt Luiz Gustavo für Ja-Cheol Koo im defensiven Mittelfeld, für den verletzten Vieirinha (Kreuzband-Riss) könnte Daniel Caligiuri reinrücken. Und auf der linken Mittelfeldseite ersetzt Ivan Perisic dann Marcel Schäfer? Hecking macht in Sachen Aufstellung dicht, sagte gestern nur, dass hinten links wieder Ricardo Rodriguez beginnt, den er im Pokal zur Halbzeit ausgewechselt hatte. „Wer vor ihm spielt, werden wir sehen“, so der VfL-Trainer, der gestern mit etwas Verspätung den Trainingsplatz betreten hatte.

Kurz vor ihm war Sorgenkind Perisic auf dem Platz. Intern ist man mit der Körpersprache des Kroaten unzufrieden. Gut möglich, dass es deshalb ein Vier-Augen-Gespräch zwischen dem Trainer und dem Offensivmann gegeben hat. Auch Manager Klaus Allofs sprach auf dem Platz mit Perisic.

Wichtig ebenfalls: Diego (Oberschenkel-Probleme) kann morgen trotz individuellen Trainings gestern spielen.

apa/eh

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