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An der Linie herrscht Explosionsgefahr

VfL Wolfsburg An der Linie herrscht Explosionsgefahr

Sieben Spiele, fünf Remis - und noch kein Sieg: Aber morgen gegen den VfL will der SC Freiburg endlich den ersten Dreier in dieser Fußball-Bundesliga-Saison landen. Vorm Duell gibt sich Trainer Christian Streich betont locker, aber während des Spiels ist er fast immer einer Explosion nahe.

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Wie unruhig wird‘s morgen an der Seitenlinie? Freiburgs Trainer Christian Streich hatte zuletzt in Bremen Ärger mit Werder-Coach Robin Dutt (l.) – VfL-Trainer Dieter Hecking sieht‘s aber gelassen (r.).

Der impulsive und emotional aufgeladene SCF-Coach gibt immer alles. Mal gibt’s Ärger mit den Schiris, mal verbale Scharmützel mit dem gegnerischen Trainer. So wie am letzten Spieltag, als Streich und Werder-Coach Robin Dutt uneinig waren. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking gehört da eher zur ruhigeren Sorte Trainer der Liga. Dass sein Kollege ab und an mal ausflippt, stört Hecking keineswegs. „Er lebt Emotionalität vor. Das kann man gut finden oder nicht. Über so eine Aktion wie jetzt in Bremen schmunzele ich. Das gehört doch dazu. Wir können uns als Trainer auch alle ein Pflaster auf den Mund kleben und sagen gar nichts mehr. Der Christian soll so bleiben wie er ist.“

Obwohl er mit Freiburg noch kein Spiel gewonnen hat, bleibt Streich ruhig. „Es ist angenehm, von sieben Spielen nur zwei verloren zu haben und es ist unangenehm, noch nicht gewonnen zu haben. Wir gehen nicht mit der ganz großen Nervosität ins Spiel, viele bei uns kennen solche Situationen“, so Freiburgs Trainer, der sich von seinem Team für morgen wünscht: „Wir wollen so spielen, wie es Freiburg seit vielen Jahren macht: Laufen, laufen, Fußballspielen, Akzente setzen und sich nicht verstecken. Das wollen wir am Samstag zeigen.“

eh/rs

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