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Am Ende zählt vor allem das nackte Ergebnis

VfL Wolfsburg Am Ende zählt vor allem das nackte Ergebnis

Es war mühevoll, es war vom Ergebnis her knapp und es war fußballerisch nur streckenweise unterhaltsam - egal. Am Ende zählt vor allem das nackte Ergebnis, und das 2:1 (1:1) des VfL am Samstagabend gegen Werder Bremen war ganz, ganz wichtig. Ricardo Rodriguez und Ivica Olic trafen für Wolfsburgs Bundesligisten, den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte vor 29.200 Zuschauern Manon Busch erzielt.

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Wolfsburgs Führung mit großem Anlauf: Nach langem Sprint und guter Vorarbeit von Kevin De Bruyne (r.) schiebt Ricardo Rodriguez den Ball an Bremens Torwart Raphael Wolf (l.) vorbei ins Tor.

Quelle: Photowerk (bb)

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten profitierte der VfL vom schlechten Pressing der Bremer, bei dem oft zu wenige Spieler mitmachten. Beim Versuch, die entstehenden Räume auszunutzen, unterliefen den Wolfsburgern allerdings ihrerseits zu viele Fehler. Egal, ob Torwart Diego Benaglio, ob Luiz Gustavo und Josuha Guilavogui auf der Doppelsechs oder die Außenverteidiger - überall gab‘s technische Patzer im Passspiel und dadurch leichte Ballverluste.

Und so fehlte dem VfL mal wieder das nötige Tempo im Offensivspiel, gegen die allzu biederen Gäste reichte das trotzdem, um zu Torchancen zu kommen. Die 1:0-Führung, erzielt mit einem tollen Konter, half ebenfalls.

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg besiegt Werder Bremen am Samstagabend vor über 29.000 Zuschauern mit 2:1.

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Beim überflüssigen Ausgleich dann attackierte Gustavo den Torschützen Busch nicht konsequent genug; was aber auch sein Gutes hatte: Denn der VfL zog offenbar aus dem Gegentor-Frust Energie, ging nach dem Seitenwechsel noch konsequenter in Zweikämpfe. Diese paar Prozent mehr Willen reichten, um das spielerisch extrem limitierte Bremen in Schach zu halten. Auch als Olic den schweren Stellungsfehler der Werder-Abwehr zum 2:1 genutzt hatte, blieb die Elf von Robin Dutt harmlos. So war der Sieg am Ende souveräner, als es das Ergebnis aussagt - nur schade, dass es nicht jeder Gegner den Wolfsburgern so leicht machen wird.

apa

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