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Am 1. Juli muss der Stürmer wieder beim VfL trainieren

Transfer futsch: Dzeko „sehr enttäuscht“ Am 1. Juli muss der Stürmer wieder beim VfL trainieren

Der Wechsel ist geplatzt, der VfL hat sein Machtwort gesprochen: Edin Dzeko bleibt ein weiteres Jahr beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Dessen Trainer und Manager müssen den Stürmer nun davon überzeugen, sich mit der neuen, alten Situation anzufreunden. Sonst droht ein übles Sommer-Theater.

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Dzeko wollte sich gestern nicht öffentlich äußern. VfL-Manager Dieter Hoeneß sagte nach einem Telefonat mit ihm: „Es war bekannt, dass Edin wechseln wollte, natürlich ist er nun nicht überglücklich. Ich habe Verständnis dafür, dass er sehr enttäuscht ist.“
Die Fakten sind klar: Kein Verein erfüllte die vertraglich vereinbarten Bedingungen (40 Millionen Euro bis zum 31. Mai) für einen Transfer. Nun lässt ihn der VfL nicht mehr gehen. Denn, so Hoeneß: „Es ist unwahrscheinlich, dass nun noch ein Angebot kommt, das deutlich interessanter ist als der Inhalt der Klausel.“ Dzeko muss ab 1. Juli wieder beim VfL trainieren.
Dzekos Berater Irfan Redzepagic schreibt einen Wechsel aber weiterhin nicht ab: „Wir haben nicht das Ende der Welt. Die Transferperiode hat noch nicht einmal begonnen. Wolfsburg setzt auf Edin, das heißt aber nicht, dass er nicht doch noch wechseln kann, wenn es eine Möglichkeit gibt, mit der alle zufrieden sind.“
Dzeko bleibt! Hoeneß setzt bei der Ansage auf Härte („Wir erwarten, dass Verträge erfüllt werden“) und auf Überzeugung. „Mit einer veränderten Mannschaft und einem neuen Trainer mit dem VfL wieder oben anzugreifen, das muss Edin als Herausforderung sehen. Er kann den nächsten Schritt auch bei uns machen“, so Hoeneß. „Noch ein Jahr Bundesliga ist kein Schaden.“

rs

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