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Allofs will Ascues erst mal kennenlernen

VfL Wolfsburg Allofs will Ascues erst mal kennenlernen

Mit Francisco Rodriguez wird am Mittwoch ein VfL-Neuzugang in Donaueschingen mittrainieren - und auch Carlos Ascues ist im Anflug. Allerdings: Kurz vor der Unterschrift steht der Peruaner noch nicht. Klaus Allofs möchte den Anden-Boateng erst mal kennenlernen.

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Auf dem Weg zum VfL: Kandidat Carlos Ascues verabschiedete sich auf dem Flughafen in Lima von seiner Familie.

Mit starken Auftritten bei der Copa America hatte der 23-Jährige auf sich aufmerksam gemacht. Von den sportlichen Qualitäten sind die Wolfsburger bereits überzeugt. „Die haben wir intensiv abgeklopft. Jetzt müssen wir uns - und das ist mindestens genauso wichtig - einen persönlichen Eindruck von ihm machen“, erklärt der VfL-Manager. Deshalb und um die Details eines möglichen Vertrags zu besprechen, lässt er ihn in den Schwarzwald einfliegen.

Bei der Copa hatte Ascues, der zwar in Venezuela geboren wurde, doch für Peru spielt, als Innenverteidiger geglänzt. „Aber davor hat er im Verein als Sechser oder sogar noch etwas offensiver als Achter gespielt. Dass er all diese Positionen ausfüllen kann, macht ihn natürlich auch so interessant für uns“, sagt Allofs. „Wenn es dazu kommt, werden wir ausprobieren, was er am besten kann.“

Wäre mit dem Wechsel des Anden-Boateng (er sieht dem Bayern-Verteidiger zum Verwechseln ähnlich) das Thema Antonio Rüdiger vom Tisch? „Nicht zwingend“, so der VfL-Manager, der sich weiter um den Stuttgarter bemühen wird. Doch erst muss der VfB seine Ablöseforderung in Höhe von 18 Millionen Euro runterschrauben. Und für den Fall, dass die Schwaben nicht umfallen, hätte der VfL mit Ascues bereits einen Spieler, der die Planstelle des vierten Innenverteidigers ebenfalls einnehmen kann

tik/eh

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