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Allofs vermeidet ein klares Bekenntnis zu Hecking

VfL Wolfsburg Allofs vermeidet ein klares Bekenntnis zu Hecking

Wolfsburg. Der VfL taumelt immer tiefer in die Krise - und Trainer Dieter Hecking steht beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nach der 0:1-(0:0)-Pleite gegen Aufsteiger RB Leipzig stark unter Druck.

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Er steht stark unter Druck: Dieter Hecking und der VfL verloren am Sonntag gegen Aufsteiger Leipzig mit 0:1. Der Coach muss liefern, sonst muss er beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bald gehen.

Quelle: Boris Baschin

Als Manager Klaus Allofs bei Sky das allgemein erwartete Bekenntnis zum Trainer abgeben sollte, kam stattdessen eine Aussage, die als das exakte Gegenteil interpretiert werden kann. Es gab kein klares Bekenntnis!

„Es wird jetzt die Frage gestellt, wie wir reagieren und ob wir was tun. Wir werden uns unterhalten müssen im Klub, welche Möglichkeiten wir sehen, um aus dieser Mannschaft wieder mehr herauszuholen. Das kann mit dem Trainer sein, das kann irgendwann auch ohne den Trainer sein“, sagte der Manager, der gleichwohl betonte, dass das aber „ganz normale Dinge“ seien. Er bat darum, jetzt nicht „irgendwas Besonderes rein zu interpretieren“.

Gleichzeitig sind auch bei ihm die Sorgenfalten nach der ganz schlechten Vorstellung gegen RB groß. Verständlich, zumal das VfL-Spiel nach vorn in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr stattfand. Aber: Der in die Kritik geratene Coach soll nach WAZ-Informationen mindestens noch die Partie am Samstag in Darmstadt bekommen. Geht‘s wieder schief, wird‘s eng für ihn. „Trainerwechsel? So kann man reagieren, aber das ist der Mangel an anderen Ideen“, meinte Allofs. Doch was muss jetzt passieren, damit‘s mal besser wird? „Es gibt nicht die Idee, sondern es gibt ein Vielzahl an Dingen, an denen man arbeiten muss“, meinte der Manager und forderte: „Jeder Einzelne muss an seiner Fitness arbeiten, muss insgesamt an seiner Form arbeiten, denn jeder Spieler ist im Moment unter dem, was er können sollte. Wir müssen am Zusammenspiel arbeiten, wir müssen als Mannschaft Dinge besser machen.“ Kurzum: „Wir müssen schnell andere Spiele abliefern.“

Der VfL mitten in der Trainerdiskussion - dass es von Allofs kein Plädoyer für den in die Kritik geratenen Coach gab, wollte dieser nicht überbewerten. Hecking: „Ich denke, dass wir wie immer das Spiel sachlich analysieren werden. Ein Klaus Allofs muss nicht jedes Mal ein Plädoyer für den Trainer abgeben. Wir sind im ständigen Austausch.“

Klar ist: Das VfL-Ziel Rückkehr nach Europa zu erreichen, wird immer schwieriger. Geht‘s weiter so, muss es von Allofs schon bald korrigiert werden. Der Manager: „So ein Spiel erhöht den Druck für alle!“

eh

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