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Allofs rechnet mit den Derby-Deppen ab!

VfL Wolfsburg Allofs rechnet mit den Derby-Deppen ab!

Er hat es begriffen! Schon kurz nach der peinlichen Pleite hat Klaus Allofs die Derby-Versager des VfL angezählt. Gestern Vormittag, nachdem sich der Manager und Trainer Dieter Hecking die Spieler bei der Videoanalyse zur Brust genommen hatten, rechnete Allofs so richtig mit den Derby-Deppen ab!

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Seine Analyse gehörte zu den besten Wolfsburger Leistungen des Wochenendes: Von VfL-Manager Klaus Allofs gab‘s Klartext nach dem 0:2.

Quelle: Photowerk (he/bb)

Ruhig und sachlich machte er das, obwohl das nach der Vorstellung am Samstag gar nicht angebracht gewesen wäre... Der Manager brachte es auf den Punkt: „Wir können hin und her reden: Das war das wichtigste Spiel, seitdem der Trainer und ich hier sind - und das haben wir verloren und schlecht gespielt! Wenn man dieses Derby gegen den Nachbarn im eigenen Stadion hat, muss man es gewinnen, egal, wie man das anstellt.“

45 Minuten lang hatten zuvor Hecking und dessen Trainerteam schonungslos den Profis aufgezeigt, wo sie am Samstag versagt hatten. „Die Bilder waren ernüchternd und entlarvend“, schilderte der Manager und gestand: „Ja, wir sind auch laut geworden, aber es war kein Anschreien in dem Sinne. Nach so einem Spiel muss man klare und harte Worte finden.“

Ausgerechnet in Wolfsburg! Ausgerechnet in Wolfsburg ist Eintracht Braunschweig der erste Saisonsieg gelungen, ausgerechnet in Wolfsburg hat der VfL für eine der größten Fußball-Enttäuschungen seit Jahren gesorgt. Mit 2:0 (1:0) gewann der Aufsteiger das Bundesliga-Derby – und er gewann es verdient. Der überragende Karim Bellarabi und Domi Kumbela erzielten die beiden Treffer.

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Konsequenzen werden nach nur neun Punkten in acht Spielen und diesem unterirdischen 0:2 gegen Braunschweig folgen. „Es wird Veränderungen und persönliche Enttäuschungen geben“, kündigte Allofs, denn: „Wir haben in diesem Spiel den Ball rund 40 Mal vors Tor gespielt - ohne aber da die letzte Bereitschaft zu haben.“

Ohne Namen zu nennen, zählte Allofs auch die Führungsspieler an. „Keiner von ihnen ist seinen Führungsaufgaben nachgekommen“, schimpfte der Manager, der es gar nicht gut findet, dass die Liga jetzt Pause macht und die Nationalspieler zu ihren Nationalteams flüchten können. Allofs: „Schöner wäre es, wenn alle die Stimmung in den nächsten Tagen hier wahrnehmen könnten.“

eh/rs

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