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Allofs lobt DFL: Neuer TV-Vertrag bringt mehr Geld

VfL Wolfsburg Allofs lobt DFL: Neuer TV-Vertrag bringt mehr Geld

Frankfurt. Mehr Geld - auch für den VfL! Die Rekordsumme von rund 4,6 Milliarden Euro wird die DFL für die Medienrechte ab der Saison 2017/18 einstreichen. Für die Klubs bedeutet das ein Plus von 85 Prozent. Das freut auch Klaus Allofs, den Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Neuer TV-Vertrag: Ab der übernächsten Saison kassieren die Klubs eine Rekordsumme. VfL-Manager Klaus Allofs freut‘s.

Quelle: cp24 (Archiv)

„Dazu kann man der Bundesliga und den Verantwortlichen der DFL, insbesondere Christian Seifert, nur gratulieren. Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, lobte der VfL-Manager den Liga-Chef. Gleichzeitig freute sich Allofs, dass nicht „alle Traditionen über Bord geworfen wurden“. Der Manager meint damit, dass die Liga auch weiterhin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen ist. „Die Vielfalt ist geblieben“, sagt der 59-Jährige.

Die künftige Aufteilung der Übertragungsrechte sieht bald so aus: Die Pay-TV-Sparte von Eurosport wird die Freitag-Spiele live zeigen, das ist neu. Auch die neuen Montag-Spiele in der ersten Liga zeigt Eurosport. Sky behält dagegen seine aktuellen Direktübertragungsrechte für die Spiele am Samstag und einige Spiele am Sonntag. Saison- und Rückrundenauftakt werden nun live im ZDF zu sehen sein. Die Highlight-Berichterstattung bleibt unter anderem bei ARD und ZDF.

Der VfL-Manager hatte vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass man sich etwa gegen Spiele an Montagabenden nicht sperren könne. Allofs: „Wir müssen sehen, dass wir die Einnahme-Situation verbessern, um etwa mit Klubs aus England oder anderen großen europäischen Vereinen mithalten können.“ Auf der anderen Seite müsse der Fußball aber auch Allgemeingut bleiben. „Ich denke, das hat man mit dem neuen Vertrag geschafft.“

Statt der bisher durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Jahr kassiere die Liga künftig durchschnittlich 1,159 Milliarden Euro. Dazu kommen Einnahmen aus der Auslandsvermarktung. Die Einnahmen können sich zudem noch weiter erhöhen, weil noch nicht alle ausgeschriebenen Rechtepakete verkauft wurden.

eh

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