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Allofs ledert gegen die Derby-Deppen

Bundesliga Allofs ledert gegen die Derby-Deppen

Es war die letzte Chance für die Derby-Deppen: Es war die Chance, sich für die 0:2-Hinspiel-Schmach gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig zu revanchieren. Aber Spieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten haben beim 1:1 zumindest nach der Pause versagt. Hinterher lederte Klaus Allofs gegen die Profis.

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Das war zu wenig: Die VfLer trotten nach dem 1:1 in Braunschweig frustriert vom Platz – von Manager Klaus Allofs (l.) gab‘s hinterher Klartext.

Quelle: Photowerk (sp)

„Bescheiden“, sagte der Manager, fühle sich dieses Remis an. Ruhig und sachlich, aber total verärgert legte er dann nach: „Ich bin total unzufrieden, weil es am Ende ein Remis gibt. Aber vor allem die Art und Weise, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben - das geht so nicht.“

Allofs zerlegte die Mannschaft. Erst schimpfte er über den erbärmlichen Versuch, das Gegentor zu verteidigen: „An der Seitenlinie kann man den Zweikampf vielleicht mal verlieren, aber in der Mitte waren wir in Überzahl. Das geht nicht, das reicht nicht aus, wir müssen uns steigern.“ Dann nahm sich der Manager die Offensive vor. „Ich weiß gar nicht, ob wir uns vorne mal durchgesetzt haben, indem wir einen Gegenspieler umspielt haben. So geht es nicht“, sagte Allofs immer wieder kopfschüttelnd.

Die Wut des Managers dürften die Profis bei der Aufarbeitung des Braunschweig-Spiels zu spüren bekommen („Man muss deutlich erklären, dass das nicht reicht und wir andere Erwartungen haben“).

Aber warum sind Kevin De Bruyne und Co. trotz aller Warnungen von Trainer Dieter Hecking zur Pause nach dem Wechsel dann so eingebrochen? War es eine Frage der Mentalität oder der Qualität? Allofs: „Ich hoffe, dass es keine Mentalitätssache ist. Jeder hat gewusst, dass man in diesem wichtigen Spiel einige Dinge geraderücken kann.“

eh/rs

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