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Allofs kritisiert die Bayern

VfL Wolfsburg Allofs kritisiert die Bayern

Plötzlich muss der VfL noch einmal nach hinten schauen! Der Abstand zum Nicht-Europa-Platz acht ist am vergangenen Spieltag kleiner geworden. Weil die Wolfsburger verloren. Aber auch, weil die Bayern in Augsburg nicht in Bestbesetzung angetreten sind. Manager Klaus Allofs findet das gar nicht witzig...

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Das war nicht sehr fair: Der FC Bayern spielte in Augsburg mit einer besseren B-Elf und verhalf dem FCA so zu drei Punkten.

Mit einer Startelf, die so noch nie zusammengespielt hatte und in der einige Jugendspieler standen – so trat Meister Bayern in Augsburg an und verlor. Bitterer Beigeschmack für den VfL: Nun ist der FCA wieder ein Konkurrent um einen Europapokal-Platz geworden.

Betreiben die Bayern Wettbewerbsverzerrung? „Das war schon ein extremes Verhalten“, sagt Allofs deutlich – und erklärt: „Welche Aufstellung die Bayern wählen, darf nicht davon abhängen, ob sie vor einem wichtigen Champions-League-Spiel stehen. Sie müssen immer in der Lage sein, eine bessere Mannschaft aufzustellen. Sie haben die Messlatte doch selbst so hoch gelegt und anderen Mannschaften die Punkte so weggenommen. Dann wird von ihnen auch erwartet, dass sie das für den Rest der Saison so konsequent durchspielen. In dieser Verantwortung sind sie!“

VfL-Trainer Dieter Hecking sieht die Extrem-Rotation der Bayern mit gemischten Gefühlen: „Sie haben alles Recht der Welt zu machen, was sie für richtig halten.“ Er schränkt aber ein: „Es hat einen faden Beigeschmack.“ Dennoch will sich Hecking mit diesen Gedanken nicht zu lange befassen, meint: „Wir müssen unsere Ziele selbst erreichen. Wir haben es in der Hand und werden die nötigen Punkte holen.“

rs

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