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Allofs denkt an Videobeweis

VfL Wolfsburg Allofs denkt an Videobeweis

Erst in der vergangenen Saison war eine Einführung der Torlinientechnik in der Fußball-Bundesliga gescheitert. Zu wenige Erst- und Zweitligisten hatten sich dafür ausgesprochen. Jetzt gibt‘s von Meister Bayern München einen neuen Vorstoß.

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Eine strittige Szene und ihre Folgen: Der nicht gegebene Treffer von Dortmunds Mats Hummels (l.) im Pokalfinale gegen die Bayern (r. Dante) am vergangenen Samstag.

Der Double-Sieger hat bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) einen Antrag auf Einführung dieser Technik gestellt - nur für Erstligisten. Bei VfL-Manager Klaus Allofs sorgte das für Kopfschütteln. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking und Allofs hatten sich gegen eine Einführung dieser Technik ausgesprochen - und gehörten am Ende zu den Siegern. Geht das ganze Thema nach dem nicht gegebenen Dortmunder Tor am vergangenen Samstag im Pokalfinale gegen die Bayern jetzt wieder von vorn los? „Das hoffe ich nicht“, so Wolfsburgs Manager. Und weiter: „Wir können jetzt nicht so lange abstimmen, bis es den Bayern passt.“

Die DFL teilte in einer Erklärung gestern mit: „Der Antrag des FC Bayern ist beim Ligaverband eingegangen. Er wird bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt. Der Termin wird voraussichtlich Anfang Dezember 2014 sein.“

Allofs glaubt nicht, dass es zu dieser Abstimmung kommt. Er ist weiterhin gegen die Torlinientechnik, weil sie nicht alle strittigen Szenen aufklären könne. „Beim Pokalfinale hätte man dadurch nicht sehen können, ob etwa Mats Hummels bei der strittigen Szene im Abseits steht oder nicht“, sagt der 57-Jährige - und denkt an den Videobeweis: „Darüber müsste man sich Gedanken machen. Damit hätte man diese Szene komplett aufklären können.“

eh

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