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Allofs: So tickt De Bruyne

VfL Wolfsburg Allofs: So tickt De Bruyne

Jetzt bestehen keine Zweifel mehr: Eine Woche nach seiner Verpflichtung wird Kevin De Bruyne am Samstag gleich für den VfL auf Torejagd gehen. Was beim Comeback in der Fußball-Bundesliga wichtig für den Offensiv-Belgier ist, verrät ein Mann, der den Neu-Wolfsburger so gut wie kaum ein anderer kennt: Manager Klaus Allofs.

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Macht sich keine Sorgen um den Neuzugang: VfL-Manager Klaus Allofs (r.) kennt den neuen Offensivspieler Kevin De Bruyne ganz genau und weiß, dass er nicht viel Anlaufzeit in Wolfsburg braucht.

Wie gut ist er schon?

Gegen Hannover soll der Belgier erste Akzente setzen. Dass das gelingt, daran zweifelt Allofs nicht - aus Erfahrung. Der VfL-Manager hatte De Bruyne 2011 nach Bremen geholt. „Damals hat er gar nicht lange gebraucht, um sich einzufinden, obwohl seine Situation schwieriger war“, schildert Allofs. „Kevin war mit Chelsea kurz vor dem Wechsel auf einer Amerika-Reise und musste von jetzt auf gleich in der Bundesliga loslegen.“ Diese Strapazen hatte das Top-Talent diesmal nicht. Allofs: „Ich mache mir keine Sorgen. Das Einzige, was ihm jetzt fehlt, ist die Spielpraxis. Aber damit er die bekommt, sind wir alle dafür, dass er so schnell wie möglich in den Rhythmus kommt.“ Dass er sofort einschlägt, mag Allofs nicht ausschließen. Ganz ohne De Bruyne unter Druck zu setzten, meint der Manager: „Kevin hat viele Spiele in der Bundesliga gemacht. Jeder weiß, was man mit ihm bekommt.“

Verkraftet er den Trubel?

De Bruyne startet gegen Hannover - und alle Augen werden auf den 22-Jährigen gerichtet sein. Vater Herwig und seine komplette Familie sitzen im Stadion, Freunde kommen, seine Berater. Und alle Medien - aus Deutschland und Belgien - interessieren sich vor allem für die ersten Eindrücke des 20-Millionen-Einkaufs. Bereitet der VfL den jungen Mann speziell darauf vor? „Kevin ist keiner, den man permanent an die Hand nehmen muss“, sagt Allofs. „Er weiß, was er will, dass er Fußball spielen kann. Er hat ein gesundes Selbstvertrauen. Die Ablösesumme und die Begleitumstände machen ihm nicht viel aus. Er ist auf sein Spiel fixiert. Ihn muss man nicht übermäßig betreuen. Also bekommt er von uns die normale Geborgenheit, aber keine Sonderbehandlung.“

rs/eh

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