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Allofs‘ Ex-Klub Bremen muss dem VfL helfen

VfL Wolfsburg Allofs‘ Ex-Klub Bremen muss dem VfL helfen

Für den vierten Platz braucht der VfL am Samstag Schützenhilfe – und zwar von Bremen. Werder spielt in Leverkusen, und alle Wolfsburger hoffen darauf, dass es nicht verliert. Dafür, dass es so kommt, gibt es Gründe – auch wenn nicht alle ernst gemeint sind.

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13 Jahre bei Werder Bremen: VfL-Manager Klaus Allofs.

Stellt Werder den Leverkusenern noch ein Bein, und der VfL zieht doch noch in die Champions League ein? Manager Klaus Allofs setzt auf seinen Ex-Klub. „Bremen hat jetzt gegen Hertha gewonnen, die sind gut in Form“, sagt Allofs leicht schmunzelnd – und fügt mit einem breiten Grinsen hinzu: „Bei Werder wurden in den vergangenen Jahren immer starke Spieler gekauft...“

Für Werder geht‘s um nichts mehr, aber die Daumen für Bremen sind in Wolfsburg gedrückt. „Ich will unbedingt in die Champions League, daher hoffe ich, dass Werder ein gutes Spiel macht und in Leverkusen punktet“, so Linksverteidiger Ricardo Rodriguez. „Da sind wir alle Bremen-Fans“, sagt Rechtsverteidiger Christian Träsch. Und auch Trainer Dieter Hecking meint: „Ich hoffe darauf, dass Werder in Leverkusen noch einmal alles in die Waagschale wirft.“

Die Spieler des VfL Wolfsburg bedanken sich nach dem mit 2:1 gewonnenen Spiel bei ihren Fans.

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Was ihn optimistisch stimmt, ist Bremens Trainer Robin Dutt. „Ich denke, dass er an seiner alten Wirkungsstätte schon noch mal zeigen möchte, dass er gute Arbeit leistet“, so Hecking, der allerdings auch weiß, woran es am Ende gelegen haben wird, wenn man nicht den vierten Platz schafft: „Wir haben die große Chance, Leverkusen zu überholen, verpasst, als wir vor einer Woche nur Unentschieden gegen Freiburg gespielt haben.“

Doch vielleicht wiederholt sich auch Geschichte: 2008 zog der VfL mit einem 4:2 in Dortmund am letzten Spieltag in den UEFA-Cup ein – auch, weil Leverkusen zeitgleich bei einer 0:1-Heimpleite gegen Bremen (brauchte den Sieg für die Champions League) patzte...

rs

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VfL Wolfsburg
VfL-Jubel in Stuttgart: Vieirinha, Christian Träsch, Robin Knoche, Maxi Arnold, Diego Benaglio, Daniel Caligiuri, Naldo, Marcel Schäfer, Patrick Ochs und Ricardo Rodriguez (v. l.).

Vier, fünf oder sechs – die Entscheidung, auf welchem Tabellenplatz der VfL diese starke Saison in der Fußball-Bundesliga beendet, fällt erst am letzten Spieltag. In einem echten Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach geht‘s für beide um den besten Europa-League-Platz. Und wenn Leverkusen gegen Bremen patzt, ist für den Sieger der Partie in der VW-Arena auch die Champions-League-Qualifikation drin.

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