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Allofs‘ Europa-Rechnung: Elf Spiele, sieben Siege

VfL Wolfsburg Allofs‘ Europa-Rechnung: Elf Spiele, sieben Siege

Es gab gute Momente im VfL-Spiel am Samstag gegen den FC Bayern, aber am Ende kam nichts Gutes dabei raus: Das 0:2 (0:0) durch Tore von Kingsley Coman und Robert Lewandowski vergrößert den Rückstand des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten auf die angepeilten Tabellenplätze, die schwere Verletzung von Naldo vergrößert die Personalsorgen.

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Auch der VfL Wolfsburg kann den FC Bayern nicht stoppen. Mit 0:2 unterlag der Vizemeister vor heimischem Publikum den Gästen aus München.

Quelle: dpa

Der Weg zurück in die Champions League wird weit – Manager Klaus Allofs hat schon ausgerechnet, wie weit.

Platz drei war mal das VfL-Ziel – aber der Rückstand auf Hertha ist auf acht Punkte angewachsen, der Kontakt zu den Königsklassen-Plätzen geht flöten. Das sei eine nach diesem Spieltag „nicht ganz unerwartete Situation“, sagte Allofs  – und statt der leider oft üblichen „Von-Spiel-zu-Spiel-denken“-Plattheit gab‘s von ihm Klartext: „Eigentlich ist es ganz einfach: Von den verbleibenden elf Spielen müssen wir mindestens sieben gewinnen. Und das auch noch gegen die richtigen Gegner.“

Die richtigen Gegner: Das sind in diesem Fall Gladbach, Leverkusen und Mainz, die sich im Tabellendunstkreis des VfL tummeln. Und dass Allofs den ersten dieser sieben Siege schon morgen Abend in Hannover erwartet, machte er auch klar: „Wenn wir dort wie gegen Bayern unsere Chancen nicht nutzen, können wir bestenfalls unentschieden spielen. Und das wäre nicht so gut.“

Die Leistung des Teams am Samstag wurde von den VfL-Fans mit sehr viel Aufmunterung honoriert, und sieben Siege klingen als Ziel auch nicht völlig unrealistisch – aber für eine erneute Champions-League-Qualifikation würden auch die wohl nur mit viel Glück reichen. Selbst die Teilnahme an der Europa League wackelt, weil der Ausfall von Naldo die ohnehin schon personell gebeutelte Mannschaft wieder schwächt.

„Aber die anderen Mannschaften sind auch nicht stabil genug“, findet Trainer Dieter Hecking. „Auch  Berlin sehe ich nicht so konstant, dass sie das jetzt durchziehen werden. Es mag wie eine Durchhalteparole klingen, aber ich glaube, dass wir trotz der Probleme die Möglichkeit haben, heranzurutschen. Dann wird’s an den letzten vier, fünf Spieltagen entschieden – und bis dahin hoffe ich, dass sich unsere Personalsituation entspannt hat.“

apa/eh

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