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Allofs: Ein Sieg gegen Bayern ist nicht alles

VfL Wolfsburg Allofs: Ein Sieg gegen Bayern ist nicht alles

Es ist die letzte Chance, dem Meisterrennen noch einmal so etwas wie Spannung einzuhauchen: Am Freitag (20.30 Uhr) erwartet der VfL den FC Bayern zum Gipfeltreffen der Fußball-Bundesliga. Alle Augen schauen nach Wolfsburg – doch Manager Klaus Allofs würde einen Sieg lieber gegen den Einzug in die Champions League tauschen

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Können sie dem Meisterrennen noch ein wenig Spannung einhauchen? Kevin De Bruyne, Ivica Olic (v. l.) und der VfL erwarten am Freitag den FC Bayern (v. r. Gianluca Gaudino, Arjen Robben) zum Gipfeltreffen der Fußball-Bundesliga.

Quelle: Imago 17275288

Mit elf Punkten Vorsprung thronen die Münchner an der Spitze. Und der Rest der Liga ist sich einig: Wenn überhaupt noch jemand dem Rekordmeister ein Bein stellen kann, dann der VfL. Doch dessen Verantwortlichen sind andere Ziele wichtiger, ganz oben steht der Einzug in die Champions League. Deshalb warnt Allofs: „Es nützt uns nichts, wenn wir gegen die Bayern drei Punkte holen und danach nichts mehr. Dann werden wir kurzfristig gefeiert und hinterher ausgelacht.“

Dieses Szenario will der VfL unbedingt vermeiden. Deshalb war die Vorbereitung auch nicht aufs Spiel gegen die Münchner ausgerichtet, sondern auf die gesamte Rückrunde. „Im ersten Spiel“, ist Allofs sicher, „entscheidet sich nicht, ob wir unsere Ziele erreichen.“ Stattdessen, so der Manager weiter, „müssen wir versuchen, dass wir eine ähnliche Punktebilanz wie in der Hinrunde hinkriegen.“

Aktuell scheint der Rekordmeister übermächtig – aber kann der VfL ihm langfristig die Stirn bieten? „Ob wir das können, wird auch von den Statuten abhängen. Damit meine ich das Financial Fairplay“, sagt Allofs im „Kicker“. Zurzeit wird der Klub von der UEFA durchleuchtet (WAZ berichtete). Sollte es aufgrund der Verbindung zu VW Sanktionen geben, „dann wäre die Vormachtstellung der Bayern nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zementiert“, ist der Manager sicher.

tik

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