Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Allofs: „Egal, ob wir Dritter, Vierter oder Fünfter sind“

VfL Wolfsburg Allofs: „Egal, ob wir Dritter, Vierter oder Fünfter sind“

Wolfsburgs goldener Oktober - beim 3:0 gegen Mainz hat der VfL eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er in die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gehört. Mit 17 Punkten ist der VfL jetzt als Dritter punktgleich mit Gladbach (ein Tor besser) und gilt als Bayern-Jäger.

Voriger Artikel
Für den Doppelkopf gab‘s Video-Nachhilfe
Nächster Artikel
Schnelle Heilung: Perisic will in die Champions League

Klaus Allofs

Quelle: Boris Baschin

Fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen, zu Hause wieder eine Macht (vier Siege auf Reihe) - da ist die Laune bei Fans, Spielern und Verantwortlichen bestens. „Keine Frage, die Tabelle sieht gut aus“, meinte Marcel Schäfer freudig strahlend. Der Rückstand auf Tabellenführer Bayern beträgt gerade einmal vier Punkte. Und der VfL hat seine Startprobleme (viele Verletzte, WM-Fahrer noch im Loch) überwunden. Torschütze Daniel Caligiuri sieht den VfL zwar nicht als Konkurrent der Münchner - „aber wir machen uns nix draus, wenn jetzt einer sagt: Der VfL ist Bayern-Jäger. Wir wollen uns oben festsetzen.“

Gegen Mainz lieferte Wolfsburg eine seiner besten (wenn die nicht beste) Saisonleistungen ab. Von Müdigkeit wegen der Dreifachbelastung ist nichts zu sehen, zudem harmonieren die Stars immer besser als Mannschaft. Das angestrebte Ziel, auch am Ende auf einem Champions-League-Platz zu stehen (Diego Benaglio: „Jeder Spieler, der schon mal diese Luft geschnuppert hat, würde das gern wieder erleben“), ist realistisch. Nur den Begriff Bayern-Jäger wollen sie beim VfL noch nicht hören. Manager Klaus Allofs: „Die anderen können vor mir aus immer remis spielen. Mir ist es egal, ob wir Dritter, Vierter oder Fünfter sind - es geht darum, dass wir 17 Punkte haben.“

Der VfL Wolfsburg hat sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Die Niedersachsen gewannen am Sonntag ihr Heimspiel vor 26.238 Zuschauern gegen den FSV Mainz 05 mit 3:0.

Zur Bildergalerie

VfL-Rekordspieler Schäfer weiß, warum trotz der Siegesserie gerade jetzt Demut wohltuend ist. „In der Vergangenheit wurden hier viele Ziele rausposaunt, aber das Einzige, was wir nicht bewiesen haben, ist Konstanz - deshalb sollten wir die Messlatte nicht zu hoch legen...“

eh/rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel