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Allofs: „Den VfL nicht als Plastik-Klub bezeichnen“

VfL Wolfsburg Allofs: „Den VfL nicht als Plastik-Klub bezeichnen“

Plastik-Verein? Im Sport-1-Doppelpass, der gestern aus der Wolfsburger Autostadt übertragen wurde, musste sich Klaus Allofs mal wieder gegen platte Vorurteile wehren - und der Manager des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg tat das mit Erfolg.

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Die Doppelpass-Runde in der Wolfsburger Autostadt: (v. l.) die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Helmer und Stefan Kuntz, Moderator Jörg Wontorra, VfL-Manager Klaus Allofs sowie die Sportjournalisten Kai Traemann (Bild) und Lars Wallrodt (Die Welt).

Quelle: Photowerk (bb)

Neben Allofs, Sport-1-Experte Thomas Helmer sowie den Sportjournalisten Kai Traemann (Bild) und Lars Wallrodt (Welt) saß auch Kaiserslauterns Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz in der Runde - klar, dass da der vermeintliche Wettbewerbsnachteil sogenannter Traditionsklubs eine Rolle spielte. Allofs konterte cool: „Man kann den VfL nicht als Plastik-Klub bezeichnen“, und ernte dafür den ersten Applaus. Allofs‘ Erklärung: „Den Klub VfL Wolfsburg gibt es seit 1945, so lange wie die Stadt Wolfsburg.“ In Köln oder auch Kaiserslautern „ist das nicht so...“

Und was ist mit dem vielen Geld, das der VfL angeblich dank VW ausgeben kann? Allofs: „Wir müssen uns nach den Regeln verhalten und die sind durch das Financial Fairplay klar vorgegeben.“ Auch der Red-Bull-Verein RB Leipzig werde „dabei an seine Grenzen stoßen“.

Ebenfalls ein Thema war das Wolfsburger Interesse an Sturm-Talent Breel Embolo (17) vom FC Basel. „Er steht auf unserer Liste, das ist klar“, erklärte Allofs, dementierte aber erneut, dass es eine Einigung mit dem Spieler gebe (WAZ berichtete). „Es ist immer gut, wenn man Nachwuchsspieler verpflichten kann, die dem Verein auf Perspektive helfen“; aber: „Auch andere Vereine wollen ihn.“

Für die aktuelle Entwicklung des VfL gab‘s viel Lob. Traemann erntete Lacher, als er nach seiner Analyse („Wolfsburg erinnert an die besten Werder-Zeiten mit Klaus Allofs und Thomas Schaaf“) noch anfügte: „Das ,W‘ auf dem Trikot, die Vereinsfarben Grün-Weiß - Klaus Allofs war bei der Wahl seiner Vereine nicht sehr einfallsreich...“

apa

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