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Allofs: De Bruyne erinnert an Pizarro

VfL Wolfsburg Allofs: De Bruyne erinnert an Pizarro

Jetzt trifft er auch noch! VfL-Spielmacher Kevin De Bruyne galt nach einer starken Hinrunde ohnehin schon als einer der besten Spieler der Fußball-Bundesliga - und nun hat er auch noch sein Torjäger-Gen entdeckt. Mit fünf Treffern ist er die Nummer 1 der Rückrunde. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs fühlt sich schon an den besten ausländischen Angreifer der Liga-Geschichte erinnert.

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Der Manager und einer seiner besten Einkäufe: Klaus Allofs holte Claudio Pizarro nach Bremen, inzwischen ist der Peruaner bester ausländischer Stürmer der Liga.

Zwei Buden gegen die Bayern, eine in Frankfurt und wieder ein Doppelpack gegen Hoffenheim - so oft wie De Bruyne hat in der Bundesliga-Rückrunde kein anderer Spieler getroffen. In der gesamten Hinrunde waren es nur drei Bundesliga-Törchen für den besten Vorlagengeber gewesen.

„Er hat die Präsenz vor dem Tor, das hat man gegen Hoffenheim bei seinem Kopfballtor nach dem Lattentreffer von André Schürrle gesehen“, schildert Allofs. „In der Hinrunde hatte es sich Kevin manchmal noch zu schwer gemacht. Jetzt sucht er die einfacheren Lösungen.“ Und die führen zum Erfolg. Für den Manager ist die neue Qualität des Belgiers keine Überraschung: „Es war klar, dass Kevin auch Tore schießen wird.“

Der Grund: De Bruyne hat „diesen besonderen fußballerischen Instinkt“ (Allofs), der nicht alle Profis auszeichnet. „Er bewertet die Situationen in den Spielen schon gut“, meint der Manager. Kaum einer hat solch ein Auge für die richtigen Pässe und ist so schnell in der Umsetzung wie De Bruyne.

Allofs erinnert das an Claudio Pizarro. Der Peruaner hat für Bremen und die Bayern 176 Tore geschossen - so viele wie kein anderer Ausländer in der Bundesliga. „Claudio wusste auch immer, wo man sich aufhalten und wohin man sich bewegen muss - nicht nur vor dem Tor, sondern auch im Spiel“, vergleicht Allofs mit De Bruyne.

rs

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