Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Allofs: „Das war viel zu wenig“

VfL Wolfsburg Allofs: „Das war viel zu wenig“

Die Rückkehr auf die internationale Bühne ist für den VfL komplett in die Hose gegangen. Gnadenlos und abgebrüht spielte der FC Everton beim 4:1 seinen Stiefel herunter. Allerdings: Der Premier-League-Klub hatte auch Glück mit einem unberechtigten Elfer und mit einem Abseitstor. Am Ende spielte das jedoch keine große Rolle.

Voriger Artikel
Yeah! Yeah! Yeah! VfL-Fans in der Beatles-Stadt
Nächster Artikel
VfL-Startelf: Wenig Chancen zum Rotieren

Zu oft zweiter Sieger: Robin Knoche (l.) und seine VfL-Kollegen waren gestern in Everton klar unterlegen, Manager Klaus Allofs (kl. Bild) war entsprechend bedient.

Quelle: dpa

Die Pech- und Pannen-Rückkehr nach Europa – beim ersten Gegentreffer kam Pech hinzu, als der Ball von Diego Benaglio ins Tor trudelte. Wolfsburgs Nummer 1 und Kapitän musste daraufhin in die Kabine, weil seine Kontaktlinse rausgefallen war. Ob Benaglio wirklich das Tor zugeschrieben wird, entscheidet die UEFA wohl erst heute. Wie auch immer. „Wir sind alle enttäuscht über die Leistung“, so Benaglio.

Der VfL wirkte in vielen Szenen naiv. Beim zweiten Gegentreffer spielte Robin Knoche einen Pannen-Pass in die Füße von Everton-Star Romelu Lukaku. Dann wurde es kurz nach Wiederanpfiff richtig ärgerlich, als Schiri Luca Banti auf den Punkt zeigte, obwohl Knoche Evertons Aiden McGeady deutlich vor der Linie zu Fall gebracht hatte. „Das war eine Fehlentscheidung“, meinte Innenverteidiger Knoche enttäuscht. Zum Auftritt insgesamt räumte er ein: „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die hat der Gegner eiskalt bestraft.“ Maxi Arnold fügte hinzu: „Vier Dinger bekommen – wir haben uns das ganz anders vorgestellt.“

Uefa-Europa-League / Everton - Wolfsburg 4:1 / Unverzagt: Wolfsburger Fans im Evertoner Stadion.

Zur Bildergalerie

Klaus Allofs war schon zur Pause bedient. Auch nach dem Seitenwechsel sah man, wie der Manager mal kurz die Augen schloss und den Kopf schüttelte. „Das war nicht das, was wir können. Das war nicht das, was man abliefern muss, um international bestehen zu können“, so Allofs, der richtig sauer war. Fast entschuldigend sagte er noch: „In allen entscheidenden Bereichen war das viel zu wenig. Dass wir als deutscher Vertreter so aufgetreten sind, tut mir weh.“

rs/eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel