Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Allofs: Das erwarte ich jetzt von Dost

VfL Wolfsburg Allofs: Das erwarte ich jetzt von Dost

123 Sekunden hat Bas Dost am Samstag gebraucht, um den VfL gegen Hoffenheim mit 1:0 in Führung zu bringen. Es war bereits sein drittes Tor im dritten Spiel nach der Winterpause - doch Klaus Allofs erwartet mehr vom Holländer. Allerdings nicht mehr Tore...

Voriger Artikel
Starkes Schürrle-Debüt: 3:0 gegen Hoffenheim
Nächster Artikel
Liebe auf den ersten Kick

123 Sekunden hat‘s diesmal gedauert: Bas Dost traf gegen Hoffenheim wieder früh – doch der Holländer soll sich selbst nicht nur an Toren messen, fordert VfL-Manager Klaus Allofs.

Die will Wolfsburgs Manager natürlich weiterhin von seinem Angreifer sehen. Aber Allofs, in seiner aktiven Zeit ein Weltklasse-Stürmer, geht‘s um etwas anderes. Und zwar um die Reaktion des 25-Jährigen, wenn er mal nicht trifft. „Er muss nicht treffen, um ein gutes Spiel zu machen“, sagt Allofs. Doch bei Dost sei ohne eigenes Tor immer eine Unzufriedenheit da. Der Manager weiter: „Er muss wissen, dass wir ihn aus vielerlei Gründen brauchen.“ Allofs fordert: „Das ist eine Entwicklung, die er unbedingt machen muss in den nächsten Monaten.“

Wie wichtig Dost jetzt schon fürs VfL-Spiel ist, zeigte er erneut gegen Hoffenheim. Sein frühes Tor nach der Flanke von Neuzugang André Schürrle („Ich hatte mit ihm darüber gesprochen, dass ich immer zum ersten Pfosten gehe“) brachte die Wolfsburger schnell in die Spur, das 3:0 durch Kevin De Bruyne bereitete er mit einem Pass in die Tiefe stark vor. Der Holländer erklärt: „Wenn du so früh schon triffst, dann machst du auch ein gutes Spiel.“ Schon beim 4:1 gegen die Bayern war er nach vier Minuten zur Stelle gewesen, am Samstag ging‘s sogar noch schneller - die 123 Sekunden sind ein neuer Saisonrekord.

Nach dem Absprung von Ivica Olic ist Dost klar die Nummer 1 im Sturm. Allofs: „Dabei war‘s im Sommer für alle nur eine Frage der Zeit gewesen, wann wir ihn abgeben - und zwar nicht verkaufen, sondern gleich verschenken.“ Die Ausbeute des Stürmers hat den Verantwortlichen Recht gegeben. „Es hat Klick gemacht bei ihm, er hat die Dinge besser verstanden“, lobt der Manager den Holländer.

tik/rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Wolfsburgs Neuzugang Andre Schürrle (l.) und seine Mitspieler feiern ihr drittes Tor im Bundesliga-Heimspiel 1899 Hoffenheim.

Es war weniger als sonst, was der VfL am Samstag zeigte. Aber dass dem Wolfsburger Bundesligsten auch eine mittelmäßige Leistung reicht, um 1899 Hoffenheim mit 3:0 (2:0) zu schlagen, zeigt vor allem eines: Dieser VfL hat ganz, ganz viel Qualität!

mehr
Mehr aus Aktuell