Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Allofs: Brandt soll nichts zum Anbrennen bringen

VfL Wolfsburg Allofs: Brandt soll nichts zum Anbrennen bringen

Am Samstag spielt der VfL in der Fußball-Bundesliga gegen Leverkusen. Und Bayer bringt einen besonderen Spieler mit. Julian Brandt wurde im Sommer mit Wolfsburg deutscher A-Jugend-Meister, wollte hier dann aber keinen Profivertrag unterschreiben und wechselte im Winter ins Rheinland. Dort hat er den Sprung in die Eliteliga bereits geschafft.

Voriger Artikel
Olic-Verletzung zwickt noch
Nächster Artikel
Olic ist zurück

Wurde mit der VfL-A-Jugend Meister: Der Ex-Wolfsburger Julian Brandt kommt am Samstag mit seinem neuen Klub Leverkusen.

Wenn Klaus Allofs jetzt über Brandt spricht, betont er: „Es nützt nichts, ihm nachzutrauern.“ Dabei klingt es so, als würde es der VfL-Manager manchmal noch machen: „Es ist schade, dass Julian nicht bei uns geblieben ist. Er kann Fußball spielen. Das hat man auch in den Szenen am vergangenen Wochenende gesehen.“ Da hatte Brandt sein Bundesliga-Debüt gegeben - für Leverkusen. Am Dienstagabend dann beim 0:4 gegen Paris St. Germain die Champions-League-Premiere. Brandt spielte gut.„Auf Dauer hätte er diesen Sprung auch bei uns geschafft“, sagt Allofs. „Aber so müssen wir nun zusehen, dass er am Samstag gegen uns nichts zum Anbrennen bringt.“

Allofs ist bemüht, das Feuer vor Brandts Rückkehr aus der Situation zu nehmen. „Man kann nicht behaupten, dass er sich einen schlechten Verein ausgesucht hat“, meint der Manager. „Leverkusen spielt immerhin in der Champions League. Trotz seiner Entscheidung gibt es keine Missstimmung zwischen ihm und uns.“

Dass man sich im Winter - ein halbes Jahr vor Ablauf des Ausbildungsvertrages - getrennt hatte, habe eher an den marktüblichen Verfahren gelegen, so Allofs: „Wenn man eine Entscheidung trifft, ist das nicht schlimm. Man hat deshalb keinen Streit. Aber man muss mit den Konsequenzen leben.“ Bei Brandt war‘s so, dass er nicht mehr mit den VfL-Profis trainieren durfte und vorzeitig um seine Freigabe bat. Nun startet er in Leverkusen durch. „Und wir wünschen ihm nichts Schlechtes dabei“, versichert Allofs.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel