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„Alles bekommen, was wir wollten“

VfL Wolfsburg „Alles bekommen, was wir wollten“

Nur vier echte Abgänge und vier echte neue Spieler - die Aktivitäten des VfL in der gestern abgelaufenen Wechselperiode kann man locker an zwei Händen abzählen. Mit etwas mehr als 8 Millionen Euro Ablöse hat der Wolfsburger Fußball-Bundesligist zudem so wenig ausgegeben wie lange nicht mehr. Doch fast hätte auch ein Königstransfer geklappt...

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Zufrieden: VfL-Manager Klaus Allofs hat wenig ausgegeben.

Als der VfL beim Telekom-Cup in Hamburg spielte, traf sich Manager Klaus Allofs mit Wunschstürmer Romelu Lukaku und dessen Beratern am Flughafen der Hansestadt. Man war sich einig. Doch in den Tagen danach verlangte sein Klub, der FC Chelsea, 30 Millionen Euro Ablöse. Eine Summe, die der VfL nicht bezahlen wollte. Stattdessen kam einige Wochen später der ablösefreie Däne Nicklas Bendtner als neuer Angreifer. Und Lukaku wurde von seinem Leihklub Everton für 35 Millionen Euro gekauft.

Auch Mittelfeldspieler Aaron Hunt hat nichts gekostet, Rechtsverteidiger Sebastian Jung war dank einer Ausstiegsklausel günstig und Josuha Guilavogui steht mit 5 Millionen Euro Leihgebühr zu Buche, was allerdings den späteren Kaufpreis deutlich drückt. Zusätzlich wurden 750.000 Euro für die Rückholoption für Mateusz Klich fällig.

„Wir haben alles bekommen, was wir wollten und sind nicht in der Spitzengruppe der Vereine, die am meisten ausgegeben haben“, zieht Allofs ein positives Transfer-Fazit. „Damit haben wir wohl viele überrascht, die gedacht hatten, dass der VfL wieder die Kelle rausholt.“

Geldsparend über den Transfermarkt zu schlendern, sei indes nicht das vorrangige Ziel dieses Sommers gewesen, sagt Allofs trotz aller Zufriedenheit. „Wir wollten vor allem die Mannschaft verstärken, und das haben wir hinbekommen.“ Auch, weil der VfL keinen Leistungsträger der vergangenen Saison abgeben musste. Gerüchte über Abschiede von Luiz Gustavo oder Ricardo Rodriguez blieben Strohfeuer.

rs

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