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Achtung: Das kann auch schiefgehen!

VfL Wolfsburg Achtung: Das kann auch schiefgehen!

Bloß nicht unterschätzen! Heute (19 Uhr) will der VfL gegen den Zweitligisten VfR Aalen ins DFB-Pokal-Achtelfinale einziehen. Klingt einfach, muss es aber nicht sein. In den vergangenen Jahren tat sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligist bei vergleichbaren Aufgaben nie besonders leicht.

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DFB-Pokal: Der VfL ist heute (19 Uhr) haushoher Favorit gegen Zweitligist Aalen. Doch aufgepast: In ähnlicher Lage scheiterte der Verein bereits zwei Mal - im Jahr 2000 gegen Diusburg (l.) und vor drei Jahren gegen Cottbus (r.).

Quelle: Photowerk (Archiv)

Siebenmal spielte der VfL als Erstligist bisher zu Hause im Pokal gegen einen Zweitligisten. Zweimal schied er aus – gegen Cottbus vor drei Jahren und 2000 gegen Duisburg. Selbst bei den Siegen hatte der VfL zur Pause nur einmal geführt. In der vergangenen Saison hatte es beim 2:0  gegen den FSV Frankfurt etwa nach der ersten Hälfte noch 0:0 gestanden.

Heute soll‘s für den haushohen Favoriten souveräner laufen. „In der ersten Runde in Karlsruhe war‘s schwierig. Auch gegen Aalen werden wir viel Ballbesitz haben“, erwartet VfL-Trainer Dieter Hecking. „Den sollten wir zu eigenen Aktionen nutzen und nicht in Konter laufen. Da ist der Gegner nämlich ziemlich gut.“

Damit seine Spieler wissen, woran sie sind, bereitet der Coach sie so wie bei jedem Bundesliga-Spiel vor. Bereits gestern ging‘s ins Hotel nach Riddagshausen. Am Abend führte Hecking Videoszenen der Aalener vor. Und heute Vormittag folgt noch einmal eine kleine Trainingseinheit.

Anders als in der Bundesliga wird es heute allerdings viele leere Ränge in der VW-Arena geben. Mit rund 8000 Zuschauern wird gerechnet, VfL-Manager Klaus Allofs hofft, dass die Zahl vielleicht noch fünfstellig wird.  Beim bisher letzten VfL-Heimspiel gegen einen Zweitligisten (FSV Frankfurt) waren es vor knapp einem Jahr 7500 Zuschauer gewesen

„Das geht im Pokal auch anderen Vereinen so“, weiß Allofs, gerade wenn Erstligisten Heimrecht gegen Zweitligisten haben. „Eine Lösung wäre es, den Zweitligisten automatisch Heimrecht zu geben – aber das wäre nicht in unserem Sinne.“ Und er ist sich sicher: „Wer gegen Aalen kommt, wird‘s nicht bereuen.“

rs/apa

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