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Abstiegsangst bei 96: Hecking ohne Mitleid

VfL Wolfsburg Abstiegsangst bei 96: Hecking ohne Mitleid

Dieter Hecking hat in Hannover drei Jahre gespielt und 96 drei Jahre lang trainiert - doch heute (15.30 Uhr) kann der Coach des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten seinem Ex-Klub richtig weh tun. Denn nach dem Erreichen des Pokalfinals will der VfL sein nächstes Etappenziel erreichen: die Quali für die Königsklasse.

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Derbyzeit in Wolfsburg: Der VfL (l. Vieirinha, r. De Bruyne) empfängt heute das abstiegsbedrohte Hannover 96 (M. Schmiedebach).

Quelle: cp24

Die Wolfsburger beschäftigen sich mit der Champions League und dem Pokalsieg, Hannover mit dem Klassenerhalt - so sind die Realitäten vor dem Niedersachsen-Duell, in dem der Zweite den Viertletzten empfängt. „Durch den positiven Ausgang des Pokalspiels nehmen wir noch einmal richtig Schwung auf“, schickt Hecking eine Warnung in Richtung Landeshauptstadt. Sein Team hatte sich beim 4:0 im Pokal-Halbfinale bei Drittligist Bielefeld von der besten Seite gezeigt.

In Hannover hingegen ist die Welt zurzeit eher grau. Der letzte Sieg datiert vom 16. Dezember (2:0 gegen Augsburg), zuletzt gab‘s ein 1:2 zu Hause gegen Hoffenheim. Doch Mitleid hat Hecking mit seinem Ex-Verein nicht. „Mitleid brauchst du in dem Geschäft nicht“, weiß der 50-Jährige. „Wenn du es spielerisch in 34 Spieltagen nicht schaffst, dann ist das eben Fakt. Aber für den einen oder anderen tut es mir natürlich leid, weil ich weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt.“

Damit meint er auch Michael Frontzeck, der 96 vergangene Woche vom glücklosen Tayfun Korkut übernommen hatte. Beide begannen ihre Karriere in den 80er Jahren bei Borussia Mönchengladbach. „Wir kennen uns sehr gut und schon lange, aber ohne dass wir permanent in Kontakt stehen“, erklärt Hecking, der weiß: „Hannover hat mehr Potenzial, als es die Ergebnisse zuletzt gezeigt haben.“

tik/eh

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