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Abschied aus den Bergen: Da ist noch Luft nach oben

VfL Wolfsburg Abschied aus den Bergen: Da ist noch Luft nach oben

Die erste Bergetappe (übernächste Woche geht’s nach Donaueschingen) haben die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hinter sich. Gestern Abend reiste der VfL vom Flughafen St. Gallen-Altenrhein nach Hamburg, wo heute und morgen der Telekom-Cup ansteht.

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Good-Bye Bad Ragaz: Gestern Abend verließen Coach Dieter Hecking (r.) und Co. die schweizerischen Alpen in Richtung Hamburg, wo ab heute der Telekom-Cup stattfindet.

Quelle: Boris Baschin (3)

Die Stimmung im Trainingslager stimmte, Platz, Hotel und der gute Test in Altach - für Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs gab‘s wenig zu meckern. „Alle sind auf dem guten Weg, aber alle haben auch noch Luft nach oben“, sagt Allofs.

Was war in Bad Ragaz wichtig? Immer wieder ließ Hecking das Aufbauspiel üben. Flache Pässe über zwei, drei Stationen - und dann Abschluss. Ganz klar: Der neue VfL soll noch schneller, mit noch weniger Kontakten Tore machen. Hecking: „Das war mit ein Schwerpunkt. Man sieht schon, dass wir da eine immense Qualität haben.“

Das war‘s schon wieder: Nach sieben Tagen hat der VfL am Freitag seine Zelte im schweizerischen Bad Ragaz abgebrochen, startete gleich zum Telekom-Cup nach Hamburg durch. Im WAZ-Bilderbogen gibt‘s für Sie noch einmal einige Impressionen aus dem ersten Trainingslager.

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Wie groß ist der Kampf um die Plätze? Im Mittelfeld so groß wie nie, dabei fehlen mit Kevin De Bruyne (steigt am Dienstag ein) und Luiz Gustavo (legt am Sonntag los) noch die letzten WM-Fahrer. „Mateusz Klich macht es ordentlich. Mit Slobodan Medojevic ist der Trainer zufrieden“, sagt Allofs. „Einzig im Spiel nach vorn muss er effektiver werden. Diese Effektivität wiederum hat Junior Malanda.“

Spannend ist auch der Kampf ums zentrale Mittelfeld zwischen Maxi Arnold und Neuzugang Aaron Hunt. Allofs: „Maxi hat diesen Siegeswillen, sein Tor in Altach war ein guter Beweis dafür. Er wird seinen Weg gehen - auch bei stärkerer Konkurrenz. Bei Hunt sieht man, dass er immer eine feste Größe ist.“ Naldo und Robin Knoche haben in der Innenverteidigung die Nase vorn. Allofs: „Timm Klose muss noch einiges tun, er muss kämpfen, um die beiden herauszufordern. Aber das war zu erwarten, nachdem er im vergangenen Jahr hinten dran war.“

Was macht dem VfL Sorgen? Neben den Ausfällen von Christian Träsch, Felipe Lopes und Patrick Ochs „hat Bas Dost fast die ganze Woche gefehlt, zudem ist Marcel Schäfer ausgefallen - das schmeckt einem Trainer nie“, so Hecking. Pechvogel Dost warf eine Magen-Darm-Grippe zurück, Schäfer hatte mit Rückenproblemen zu kämpfen. Aber: „Bis zum Bundesliga-Start haben wir ja noch vier Wochen Zeit“, so der Coach.

eh

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