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Ab jetzt darf Diego woanders unterschreiben

VfL Wolfsburg Ab jetzt darf Diego woanders unterschreiben

Seit gestern steht der VfL bei der Zukunftsgestaltung von Spielmacher Diego nicht mehr in der Pole Position. Der Brasilianer dürfte nun einen Vertrag ab Sommer unterschreiben, wo immer er möchte. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs lässt das aber kalt.

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Stehen da Abschiede bevor? Viele Gerüchte beschäftigen sich mit den VfL-Mittelfeldspielern Diego (l.) und Ja-Cheol Koo.

Im Sommer läuft Diegos Vertrag beim VfL aus, laut Statuten darf er seit Beginn des neuen Jahres offiziell mit anderen Vereinen verhandeln und sich einen neuen Arbeitgeber ab Juli suchen. „Das ist erlaubt und von uns akzeptiert“, gibt sich Allofs gelassen. Entscheidet sich Diego, an dem Fenerbahce Istanbul dran sein soll, nun anderweitig, müsste er den VfL nicht mal informieren. „Theoretisch kann das passieren“, so Allofs. „Aber es gibt Umgangsformen, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten.“ Heißt: Der Manager würde in jedem Fall gern zunächst mit dem Spieler reden.

Ein schneller und heimlicher Abschied scheint nicht wahrscheinlich. Dass die Spekulationen noch heftiger werden, indes schon. Allofs dazu: „Bisher hat uns das sportlich nicht negativ beeinflusst, und das wird es auch weiterhin nicht.“

Spekulationen gab es an Neujahr auch um Ja-Cheol Koo. Der Südkoreaner stehe vor einem Wechsel nach Augsburg, hieß es. „Es gibt keinerlei Gespräche mit dem FCA. Die Meldung ist völlig falsch“, wiegelt der VfL-Manager ab. Klar ist, dass Koo im Mittelfeld mit der gestern bestätigten Verpflichtung von Junior Malanda mehr Konkurrenz bekommt. „Ich freue mich, dass er bereits nach der Winterpause zur Mannschaft stößt. Mit ihm sind wir noch variabler“, sagt Trainer Dieter Hecking.

rs

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