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Aaron Hunt: Spielen statt kassieren

VfL Wolfsburg Aaron Hunt: Spielen statt kassieren

Verletzungen, Meinungsverschiedenheiten mit den Verantwortlichen, im Winter Wechseltheater - in seinem ersten Jahr beim VfL konnte Aaron Hunt nur ansatzweise zeigen, warum er bei seinem Ex-Klub Werder Bremen jahrelang eine feste Größe war. „Dumm gelaufen“, sagt der Mittelfeldspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten rückblickend.

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Aaron Hunt (r.). Der Ex-Bremer hat sich nichts vorzuwerfen.

Quelle: imago sportfotodienst

Aber in der neuen Saison soll alles anders laufen. Besser laufen. „Es ist einiges passiert, einiges vorgefallen. Aber das, was war, ist unwichtig. Der Trainer, der Manager und ich haben uns ausgesprochen. Die Sache ist geklärt“, sagt Hunt, der im Winter mit einer Rückkehr nach Bremen geliebäugelt hatte. Und was passiert im Sommer? „Ich gehe davon aus, dass ich in der neuen Saison in Wolfsburg spiele“, so der flexible Mittelfeldspieler.

Aber zunächst einmal muss er erst wieder richtig gesund werden. Eine Innenband-Dehnung im Knie hatte ihn vorm Pokalfinale außer Gefecht gesetzt. „Beim Laufen habe ich keine Probleme mehr. In der nächsten Woche testen wir, wie es mit dem Ball ist“, schildert der 28-Jährige und nennt seine Ziele für die nächsten Wochen: „Ich möchte gesund durch die Vorbereitung kommen. Dann werden wir sehen, was passiert. Ich bin jedenfalls nicht nach Wolfsburg gekommen, um Geld zu kassieren. Ich will hier spielen - und das kann ich auf einigen Positionen.“

Dass er im vergangenen Jahr in der Zeit, in der er nicht verletzt war, nicht erste Wahl war, wurmt ihn. Hunt: „In den Spielen, in denen ich gespielt habe, kann ich mir nichts vorwerfen. Auch im Training war es okay.“ Insgesamt kam er in Liga, Europa League und Pokal nur auf 22 Einsätze - für einen wie Hunt, der mal Nationalspieler und Führungsfigur war, ist das zu wenig.

eh

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