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930 Minuten ohne Tor: „Mache mir keinen Kopf“

VfL Wolfsburg 930 Minuten ohne Tor: „Mache mir keinen Kopf“

22 Spiele, 5 Tore, 6 Vorlagen - die Bilanz von Max Kruse in dieser Fußball-Bundesliga-Saison ließt sich gar nicht schlecht. Aber: Wolfsburgs Nummer 11 hat schon länger nicht mehr getroffen. Ausgerechnet heute (15.30 Uhr) gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach soll die Torlos-Serie enden.

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Darf er heute endlich wieder jubeln? Nationalspieler Max Kruse hat länger nicht mehr getroffen für den VfL. Heute trifft der 27-Jährige mit Wolfsburg auf seinen Ex-Klub Gladbach.

Quelle: Imago

In Gent gelang ihm ein Tor, aber 930 Liga-Minuten lang stand der VfL-Nationalspieler ohne eigenen Treffer auf dem Platz, zuletzt durfte der 27-Jährige beim 6:0 im November gegen Werder Bremen jubeln. Damals hatte Kruse, von Trainer Dieter Hecking in den vergangenen Spielen als Stürmer aufgestellt, doppelt getroffen. „Klar könnte es das eine oder andere Tor mehr sein für mich“, gibt Kruse zu. „Aber ich mache mir da keinen großen Kopf. Wichtig ist, dass die Leute sehen: Der gibt auf dem Platz 100 Prozent, dann werden einem Sachen auch verziehen“, so der Wolfsburger, der sich jedoch „nicht beschweren“ würde, wenn heute endlich der Knoten platzt - und ihm gar ein Dreierpack wie seinem Teamkollegen André Schürrle am Dienstag beim Sieg des VfL in Hannover gelingt.

Allerdings: Jubeln will Kruse nicht, schließlich geht‘s gegen Granit Xhaka und Co., seine Ex-Kollegen. „Das Spiel ist etwas Besonderes für mich, ich hatte in Gladbach zwei schöne, erfolgreiche Jahre.“ Gab‘s vorm Wiedersehen Sticheleien? „Nein. Der Kontakt ist immer noch da, aber eine Wette wurde mir nicht angeboten - das würden sie sich auch nicht trauen...“, flachst Kruse und verrät, wie er sich verhält, wenn er heute treffen sollte: „Jubeln muss nicht unbedingt sein. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich ein Tor mache, aber aus Respekt werde ich ein bisschen verlegen feiern.“

In Hannover hatte der VfL-Profi den dritten und vierten Treffer vorbereitet - und damit gezeigt, dass er auf dem besten Weg ist, wieder der alte zu werden. Kruse: „Als die Mannschaft eine schwierige Phase hatte, hatte ich die auch. Aber jetzt läuft es für alle wieder besser. Ich habe viel gearbeitet und wollte mir nicht vorwerfen lassen, dass ich nicht alles dafür getan hätte, um dahin zu kommen, wo ich schon einmal war.“

eh

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