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800 Fans beim Derby-Marsch

VfL Wolfsburg 800 Fans beim Derby-Marsch

Auch der VfL hat eine Fan-Kultur. Das sollte am Samstag auch außerhalb des Stadions und lange vor dem Anpfiff jeder sehen. Mit einem Derby-Marsch machten sich rund 800 Anhänger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten von der Innenstadt auf zur Arena. Das wichtigste aus polizeilicher Sicht: Ein Aufeinandertreffen mit den Fans von Eintracht Braunschweig konnte verhindert werden.

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Fanmarsch zur Volkswagen-Arena: 800 VfL-Anhänger trafen sich vor dem Spiel in der Porschestraße. Unterwegs gab es immer wieder Stopps für Choreografien – und auch Schmährufe gegen Eintracht Braunschweig.

Quelle: Photowerk (bb)

Nachdem sich über Stunden einzelne Gruppen gesammelt hatten, ging es gegen 12.45 Uhr auf dem Rathausplatz schließlich rund. Mitten zwischen den Marktständen zündete der erste Böller. Schmährufe („Scheiß Eintracht Braunschweig“, „Tod und Hass dem BTSV“) hallten über den Platz. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot setzte sich der Marsch kurz darauf in Bewegung.

Von der Pestalozzi-Allee ging es über die Friedrich-Ebert-, die Rothenfelderstraße und den Berliner Ring zur Arena. Aufgrund der Masse blieb der Polizei nichts anderes übrig, als die Teilnehmer auf der Fahrbahn laufen zu lassen. Die betroffenen Straßen wurden für den Verkehr kurzzeitig gesperrt. Schaulustige Anwohner standen entlang der Strecke an ihren Fenstern, einige filmten das Spektakel sogar.

Dass es lautstark zuging, lag nicht nur an den Fan-Gesängen. Trotz eindringlicher Mahnung von Fan-Verantwortlichen und der Polizei wurden mehrere Böller und Bengalische Feuer gezündet. „Ansonsten verlief der Marsch problemlos. Es gab keine weiteren Zwischenfälle“, so Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Auf dem Arena-Gelände angekommen, waren auch die meisten VfL-Anhänger zufrieden. „Wir haben Präsenz und Zusammenhalt gezeigt. Das war stark“, fand Fan Nico Walther.

api

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