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200 Spiele: Schäfer will Schallmauer brechen

Vfl Wolfsburg 200 Spiele: Schäfer will Schallmauer brechen

Er ist der Rekordspieler des VfL: Für Marcel Schäfer beginnt am Samstag die siebte Saison beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Doch diesmal ist er zum ersten Mal nicht in der Startelf, er hat seinen Stammplatz an Ricardo Rodriguez verloren. „Das ist natürlich nichts, das man sich wünscht, aber ich sehe es als Herausforderung“, sagt er.

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Marcel Schäfer

Schäfer nur noch auf der Bank - „zum Saisonstart ist das eine neue Situation für mich“, so der Linksverteidiger. „Es passiert zwar spät in meiner Karriere, aber auch das sehe ich als wichtige Erfahrung an, die zu einem Fußballer-Leben dazugehört.“

Mit der Reservisten-Rolle umzugehen, ist sicher nicht immer leicht. Doch Schäfer bleibt sich treu. „Jetzt zeigt sich, ob man Teamplayer ist oder nicht. Ich habe in der ganzen Vorbereitung Gas gegeben und werde mich weiterhin kollegial verhalten“, sagt der Abwehrmann, der auch weiterhin neben dem Platz ein Führungsspieler bleibt: „Das sind zwei Paar Schuhe. Ich sehe es als Pflicht von uns älteren Spielern an, die Erfahrung an jüngere weiterzugeben.“

Aber auch sportlich setzt Schäfer Ausrufezeichen - wie nach seiner Einwechslung im Pokalspiel in Karlsruhe, als er das 3:1 erzielte. „Wenn ich auf der Bank sitze, bin ich froh um jede Minute, die ich spielen darf, weil ich mich anbieten will. Und das Tor tat mir sehr gut“, schildert der Linksfuß. Trainer Dieter Hecking lobt: „Für Marcel freut mich das Tor, weil er der Leidtragende der Konkurrenzsituation auf seiner Position ist. Dass er reinkommt und trifft, zeigt mir aber, dass auch die brennen, die nicht von Anfang an spielen.“

So hat Schäfi weiterhin Ziele. 2014 endet sein VfL-Vertrag. „Ich bin froh, in Wolfsburg zu sein, über alles andere wird rechtzeitig gesprochen.“ Und sechs Bundesliga-Partien braucht er noch, um die Schallmauer von 200 zu durchbrechen. „Das will ich möglichst schnell schaffen. Ich kämpfe mich zurück“, verspricht der Rekordmann.

rs

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