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20.000-Euro: "Die Strafe ist schon heftig"

VfL Wolfsburg 20.000-Euro: "Die Strafe ist schon heftig"

Kevin De Bruyne ist nach seiner Entgleisung gegen einen Frankfurter Balljungen nicht gesperrt worden. Der DFB verdonnerte den VfL-Spielmacher lediglich zu einer Geldstrafe. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs findet den Betrag allerdings zu hoch.

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Muss 20.000 Euro Geldstrafe zahlen: VfL-Star Kevin De Bruyne hatte in Frankfurt einen Balljungen beleidigt.

20.000 Euro muss De Bruyne zahlen, weil er beim Bundesliga-Spiel in der vergangenen Wochen einem Frankfurter Balljungen zugerufen hatte: „Give me the ball, you motherfucker!“ Das Sportgericht sah ihn schuldig im Falle eines „unsportlichen Verhaltens in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens“. Der Belgier und der VfL haben die Strafe akzeptiert, wenngleich Allofs sie nicht angemessen findet. „Über die Richtigkeit der Höhe kann man streiten. Das ist schon heftig“, meinte der Manager im Gespräch mit der WAZ.

Allerdings überwog auch bei ihm die Erleichterung darüber, dass De Bruyne nicht gesperrt wurde. „Davon war ich von Anfang an ausgegangen“, so Allofs, der bereits Ende der vergangenen Woche mit dem DFB im Schriftwechsel über die Art der Strafe gestanden hatte. Schon da hatte sich abgezeichnet, dass der Spielmacher die Buße nur bezahlen und nicht absitzen muss. Das Geld fließt laut DFB-Statuten übrigens in die Nachwuchsarbeit des Verbandes.

Allofs hatte mit De Bruyne über das Vergehen gesprochen. „Ich halte es nicht für dramatisch, was er gemacht hat. Aber unsere Spieler sollen die Balljungen generell in Ruhe lassen“, fordert der Manager, der auf der anderen Seite jedoch auch verlangt: „Es hat sich leider eingebürgert, dass es ein taktisches Mittel ist, die Bälle nicht so schnell herauszugeben. Das muss sich ändern.“ Der VfL schule seine Balljungen nicht in diese Richtung. „Bei uns gibt es keine Anweisungen zu Spielverzögerungen“, so Allofs.

rs

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