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2:2 in Neapel: Gut gespielt, zu spät getroffen

VfL Wolfsburg 2:2 in Neapel: Gut gespielt, zu spät getroffen

Wie erwartet: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist im Viertelfinale der Europa League ausgeschieden. Nach dem 1:4 im Hinspiel  war die Ausgangslage fürs Rückspiel beim SSC Neapel aussichtslos gewesen. Der VfL verkaufte sich beim 2:2 (0:0) vor 25.000 Zuschauern ordentlich. Timm Klose und Ivan Perisic trafen.

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Respektable Leistung: Trotz der Hinspielpleite hängten sich Nicklas Bendtner (r.) und der VfL gestern in Neapel (l. Raul Albiol) richtig rein.

Neapel spielte zunächst extrem passiv, tat nichts nach vorn, überließ dem VfL ohne große Gegenwehr Ballbesitz und Dominanz. Wolfsburg (drei Ausfälle, insgesamt fünf Veränderungen gegenüber dem Hinspiel) spielte in etwas veränderter Grundordnung. Nur Gustavo gab einen echten Sechser, Guilavogui spielte in einer Mittelfeldkette davor.

Das Team von Dieter Hecking arbeitete sich Chancen vor allem über die Flügel heraus, Nicklas Bendtner, der als Spitze den Vorzug vor Bas Dost bekommen hatte, sorgte für Gefahr. Aber: Der VfL verpasste es, mehr als gefällig zu agieren, seine Chancen konsequenter auszuspielen. Oder die besten zu nutzen. Kevin de Bruynes Fehlen war in Aufbau und Abschluss spürbar.

Es konnte allerdings der Eindruck entstehen, dass Neapel sich das Ganze gelassen angeschaut hatte, reagiert hätte, wenn der VfL getroffen hätte. Mit Wiederanpfiff schien der SSC auf Nummer sicher gehen zu wollen, legte einen Zahn zu, was die Gäste sofort überforderte. Mit dem 2:0 allerdings schlief Neapel wieder ein. Der VfL steckte nicht auf, glich aus, erfüllte den Wunsch von Manager Klaus Allofs, zu zeigen, dass man es besser könne als beim 1:4.

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VfL Wolfsburg
Raus mit ein bisschen Applaus: Der VfL holte in Neapel ein 0:2 auf, bedankt sich nach Abpfiff bei den mitgereisten Fans.

„Geht raus und versucht alles“: Das hatte Trainer Dieter Hecking seinen VfL-Profis mit auf den Weg gegeben. Und das taten sie über weite Strecken des Spiels auch – doch fürs Wunder von Neapel hat‘s nicht gereicht. Nach dem 1:4 im Hinspiel und dem 2:2 gestern ist für den Fußball-Bundesligisten im Viertelfinale der Europa League Endstation.

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